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Migräne

Gehören Sie zu den etwa 10 Prozent der Bevölkerung, die an Migräne leiden? Sie leben damit, haben die Medikamente immer griffbereit und wissen, dass sie diese beim ersten kleinsten Anzeichen von Kopfschmerzen schlucken sollten, damit sie dann auch wirken. Begleitende Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit.

 

Immer mehr haben auch junge Männer Migräne. Zwar leiden noch immer zwei bis dreimal so viele junge Frauen an Migräne, dennoch seien die Kopfschmerzen nach einer Umfrage auch bei jungen Männern auf dem Vormarsch. Als mögliche Ursachen werden Schul-, bzw. beruflichen Stress, Schlafmangel, falsche Ernährung, ausgedehnten Medienkonsum sowie das Hören von zu lauter Musik genannt. Betroffenen wird dann geraten, keine koffeinhaltigen Limonaden zu trinken, vor dem Schlafen laute Musik zu vermeiden und auf einen regelmässigen Tagesablauf mit ausreichend Pausen und Schlaf zu achten. Wohltuend und beruhigend wirke ein Hirsekissen, dem getrocknete Lavendelblüten beigegeben werden. Um Stress abzubauen, sollten Migränegeplagte Entspannungstechniken erlernen und regelmässig anwenden sowie sich möglichst viel an der frischen Luft bewegen. Eine ausgewogene vollwertige Ernährung beuge ebenfalls Kopfschmerzen vor.

 

Viele Leute sind der Meinung, dass bei ihnen ausser starken Medikamenten nichts gegen die meist seit Jahren wiederkehrende Migräne hilft. Bei Erwachsenen treten typischerweise periodisch wiederkehrend, anfallsartig und meist halbseitig Kopfschmerzen auf. Ansonsten dauert ein Anfall ein bis zwei Tage und lässt keine Aktivitäten zu. Meist können die Betroffenen nur im Dunkeln liegend warten, bis der Schmerz langsam wieder abnimmt.

 

Wenn Menschen mit Migräne in meine Praxis kommen, gehe ich diese Beschwerden ganzheitlich an.

Anamnese

Die Arbeit beginnt mit einer persönlichen Kennenlernsitzung. Danach starte wir mit einer umfassenden Anamnese und bestimmen danach die individuellen Behandlungsphasen mit ganzheitlich wirksamen Mitteln von Polarity.

Attacke

Migräne-Attacken wirken sehr einschränkend auf ein normales Leben – sei es als berufstätige Person, als Mutter oder Student. Es ist per sofort nichts mehr möglich, man ist wie ausgeschaltet. Meistens lernen die Betroffenen, die Symptome in Schach zu halten. Sie reagieren.

 

Schleudertraum

Anders ist es, wenn z.B. ein Unfall den Körper zu heftig und zu schnell trifft und damit eine Überforderung des vegetativen Nervensystems erzeugt. Die starke Einwirkung in unvorhergesehener Weise lässt unseren Körper unvorbereitet eine Dynamik an Bewegungen ausführen. Meistens schleudern Kopf und Körper in eine Richtung und wieder zurück. Die normalerweise stützende Muskulatur ist dieser schnellen, starken Bewegung nicht gewachsen – es ist eine Überforderung der physischen und nervlichen Situation. Eine weitere Folge ist meist eine Überdehnung oder Überreizung der Wirbelsäule und der Muskulatur.

 

Die bedrohlichen Gefühle und Emotionen in dieser Situation lassen Blockierungen im gesamten System entstehen. Das heisst, es gibt einerseits physische Blockaden im Nacken- oder Rückenbereich, die durch empfindliche Punkte und Schmerzen am Körper wahrgenommen werden können. Zugleich entstehen energetische Blockaden (Trauma), die im Zusammenhang mit dem Unfall stehen und nicht verarbeitet werden können. Der Körper oder besser das Gewebe speichert das Ereignis.

Vorbereitung

Am Anfang der Therapie steht eine Vorbereitungsphase. Sie dient dazu, zusammen mit dem Klienten einen Raum von Offenheit zu schaffen. Es gilt, die Migräne und deren Auswirkungen anzunehmen, statt sie zu bekämpfen. Damit können wir das ganze System beruhigen, entspannen sowie Entzündungen regulieren.

 

Der Klient lernt zuerst, auf den Körper zu hören, um später mit einer offenen Haltung tiefer Liegendes verstehen zu können und ins Alltagsleben einzubauen. Das geschieht über sanfte und entspannende Körper- und Energiearbeit zusammen mit der Prozessbegleitung zur Klärung von Körperempfindungen, Gedanken und Gefühlen.

 

Die Polarity Körpertherapie geht sehr achtsam mit besonders empfindlichen Bereichen um. Es werden nur Berührungen angewendet, die sich gut und stimmig anfühlen, nur so viel Bewegung und Druck ausgeübt, dass die Energie wieder ins Fliessen kommt. Oft ist es sinnvoller, erst das vegetative Nervensystem zu beruhigen, damit der Klient fähig wird, sich wieder einmal richtig zu entspannen. Nach und nach kann blockierte Energie freigesetzt werden, schmerzhafte Verspannungen lösen sich, die Bewegungsfreiheit wird verbessert. Allfällige Hör- oder Sehstörungen können nachlassen und Lebensqualität wird zurückgewonnen.

 

Ein Sammelbecken von Beschwerden

Leider ist bei beiden Leiden meist keine Ursache oder kein Befund auf einem Röntgenbild oder MRI sichtbar, weshalb Menschen mit Schleudertraumen oft als Simulanten bezeichnet werden. Dies hilft aber nicht gegen die immer widerkehrenden oder ständig plagenden Schmerzen, die sich im Kopf-, Nacken- und Schulter/Armbereich bemerkbar machen. Oft ist gerade die Diagnose Schleudertrauma ein Sammelbecken für nicht spezifische Beschwerden, bei dem viele Mediziner wenig Behandlungsmöglichkeiten kennen.

 

Bei diesen zwei unterschiedlichen, aber am selben, wichtigen Ort bekannten Schmerzen und Symptomen – Kopf-, Nacken- und Schulter-Armbereich – kann mit Polarity viel erreicht werden.

 

Die Sprache des Körpers wahrnehmen

Wichtig ist, dass die Klienten lernen, die Sprache des Körpers genau wahrzunehmen. Polarity hilft, diese Signale zu verstehen, das Vertrauen wieder herzustellen und in Kontakt mit dem ganzen Körper zu kommen. Migräne und Schleudertrauma sind keine endgültigen Diagnosen.

 

Wer bereit ist, mit seinem Körper zu arbeiten, schenkt sich eine neue Chance. Er kann lernen, mit der Diagnose das Verhalten und die Selbstwahrnehmung zu schulen.

Nachbehandlung und Stabilisierung

Die Regenerierung der Lebenskräfte, insbesondere des Kopfes, Nackens, Schulter- und Armbereich sowie Wirbelsäule, beansprucht einen längeren Zeitraum. So soll die Gesundheit langfristig stabilisiert werden.

 

Die Selbstverantwortung und das Erlernen eigener Hilfemassnahmen während der ganzen Behandlungszeit sind zentral. Ich leite zu Übungen an, welche die Selbstregulation aktivieren und fördern. Sie können leicht im Alltag eingebaut und ausgeübt werden, sei es zuhause, unterwegs oder bei der Arbeit.

 

Ich bin überzeugt, dass Migränen und Schleudertraumata uns vielfach fordern, sie als inneres Wachstumspotential zu nutzen. Aus diesem Grund können wir den beiden Themen mit dankbarer Neugier begegnen. Wichtig ist, rechtzeitig auf sie zu hören und, wo notwendig, sich gut unterstützen zu lassen, damit sich nicht gefährdende Muster entwickeln, die zu weiteren grossen Krankheiten führen können.

 

Migränen, Kopfschmerzen und Schleudertraumata sind mehr als nur unangenehme Leiden. Sie verlangen ganzheitliche Aufmerksamkeit und die KomplementärTherapiemethode Polarity kann dabei gut helfen.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie mich bitte.

Herzlich

Gertrud Keller

Polarity Therapeutin

KomplementärTherapeutin eidg. Dipl.

...der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstseins.


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