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Essen & Verdauen

„Unser Körper ist unser Haus und Tempel, in welchem unsere Seele als Bewusstsein und Königin in ihrem Reich lebt. Es liegt alleine in unserer Verantwortung, diesen Tempel fit, sauber und gesund zu erhalten.“ Dr. R. Stone

 

Sie erleben gerade Ihre eigene «Essgeschichte»!

 

Verdauungsbeschwerden, Gewichtsprobleme, Unverträglichkeiten und Allergien zwingen Sie, sich mit Ihrem Verdauungssystem auseinanderzusetzen. Medikamente und Nahrungsergänzung sind gerade die einzige Alternative.

 

Und – Ihre innere Stimme teilt Ihnen mit, dass es das nicht sein kann. Sie stellen sich gerade vor, wie Sie alles essen können, was Ihnen schmeckt und Sie brauchen, ohne «aufzupassen».

 

Das ist ein Traum und Sie wissen, dass Sie das können. Das ist es, was Sie wollen.

 

Sie fragen sich, wie Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten dahin umstellen sollen und können! Wie Sie dahin kommen? Viele Ratschläge haben Sie schon befolgt und möglicherweise auch unzählige Diäten ausprobiert. Nichts half Ihnen bisher und Sie fragen sich, was Sie noch tun sollen? Es widerstrebt Ihnen, auf Medikamente und Nahrungsergänzung angewiesen zu sein…

Gesundheit kann man essen

Was würde es Ihnen bedeuten, einen Weg zu kennen, anders mit Ihrem Verdauungssystem umzugehen als Sie es bisher gewohnt sind?

 

Was würde es Ihnen ausserdem bedeuten, eine Alternative zu haben bei der Frage, ob Sie weitere Medikamente entgegennehmen sollen, was die Sache wirklich nur noch verschlimmert?

 

Sind Sie in der Situation, dass Sie kaum mehr essen können, was Sie bisher gegessen haben?

 

Oder denken Sie grundsätzlich daran, Ihre Ernährung umzustellen?

 

Dann ist es sehr sinnvoll, zuerst anzufangen, Ihre Verdauung als Funktion anzuschauen. Den Prozess der Verdauung teile ich dann in folgende Phasen ein:

  1. Nahrungsaufnahme
  2. Verdauung
  3. Nährmittelverwertung bzw. Aufnahme von Nahrungssubstanzen in den Körper
  4. Oxidation (und weiterechemische Prozesse)

Der Grundsatz lautet - wird jede Verdauungsphase gutausgeführt, begünstigt dies die nachfolgende Phase in der Kette. Ganz in diesem Sinne sind für mich die ersten beiden Punkte ausschlaggebend für die Nahrungsverwertung und Oxidation bzw. Ausscheidung, dass ich in diesem Artikel einzig auf die beiden ersten Punkte eingehe.

1. Nahrungsaufnahme

Eine gute Nahrungsaufnahme meint, dass Sie beim Essen gut einspeicheln und kauen, und dadurch Ihre Verdauung und Verwertung sehr stark verbessern und selbst beeinflussen können.

 

Daran merken Sie bereits, dass es sinnvoll ist, möglichst Nahrung zu sich zu nehmen, die vollständig im Magen und Zwölffingerdarm verdaut, durch die Leber chemisch verarbeitet, durch die Eingeweide in den Organismus aufgenommen und der Rest durch den Darm ganz ausgeschieden werden kann.

 

Eine Frage: Wie gerne bekommen Sie vorgeschrieben, was Sie essen sollen und was nicht?

 

Ich auch nicht...!!

 

Deshalb finden Sie hier einige physiologische Grundkonzepte zum Thema Nahrungsaufnahme, zu denen Sie sich Ihre eigenen Gedanken machen können...

Ballaststoffe

Warum sind sie so wichtig? Ballaststoffe helfen dem Darminhalt, in Bewegung zu bleiben und letztendlich auszuscheiden. Haben Sie keine regelmässige Darmentleerung (mindestens einmal pro Tag), führt das zur Selbstvergiftung.

 

Je mehr Material es zu transportieren gibt, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Darm zu tun hat und arbeitet. Essen Sie als Beispiel aber nur Tomatenspaghetti und Schoggicrème (Kohlenhydrate), wird zwar alles vom Körper aufgenommen, doch am Ende des Verdauungsvorgangs kann kein „Päckli“ gebildet werden mit Hilfe der Ballaststoffe und - der Darm stagniert!

Der Magen und seine Säfte

Kohlenhydrate (Stärke) werden im Mund und im Zwölffingerdarm zersetzt. Sie brauchen zur Verdauung keine Magensäfte!

 

Proteine hingegen, vor allem tierische, werden ausschliesslich durch die Magensäfte zersetzt.

 

Daher sollten Sie Proteine in der Speisefolge unbedingt vor den Kohlenhydraten essen. Sind die Magensäfte von den Proteinen bereits besetzt, können Kohlenhydrate nicht durch und es erfolgt – wegen der unvollständigen, chemischen Prozesse - eine Zersetzung durch Bakterien statt Verdauung, was zu Gasbildung und Alkohol als Nebenprodukten führt.

Kohlehydrate und das „gesunde“ Morgenmüesli mit Milch

Dr. Stone war Gegner davon, Müesli mit Flüssigkeit aufzuweichen. Damit habe auch ich meine Mühe. Ich probierte es einmal und schon die Vorstellung daran hindert mich, DAS weiter zu versuchen. Ich bin überzeugt, dass auch Sie von einem trockenen Müesli nicht mehr als zwei Bissen Müesli hinunterbringen.

 

Aber - und um das geht es hier eigentlich: Für eine sinnvolle Verdauung muss der Speichel an die Stärke im Müesli herankommen, um sie aufzuspalten. Wenn diese aber durch die Flüssigkeit bereits in Beschlag genommen ist, kann der Speichel seine Arbeit nicht machen. Die Stärke wird nicht verdaut und führt zu grosser Säurebildung, was sich mit der Zeit in Gelenken und Knochen niederschlagen kann.

 

Das zweite ist die Milch – also die Mischung von Proteinen und Kohlehydraten. Aufgrund der obigen Ausführung verstehen Sie jetzt, warum DAS keineswegs gesundheitsfördernd ist.

 

Achten Sie deshalb darauf, beim Müesli nicht zu viel Flüssigkeit zu nehmen, nicht zu lange einzuweichen und das Müesli möglichst sofort zu essen. Wenn ich Lust auf ein Müesli habe, ersetze ich die Milch mit Wasser. Das ist problemlos und ich habe schnell gemerkt, dass ich dadurch viel mehr vom Müesli habe – nämlich das grössere Geschmackserlebnis. Und keine Verdauungsprobleme mehr!

 

Das „Birchermüesli“ heutzutage hat übrigens nichts mehr mit dem Original Müesli zu tun, das Dr. Bircher so bekannt gemacht hat. Es lohnt sich das nachzuforschen. Das alleine kann Sie zum Nachdenken bringen.

Prinzip der Trennkost

Aus den bisher genannten Gründen ist es wirklich gesundheitsfördernd, beim Essen Proteine und Stärke zu trennen. Die Trennkost empfiehlt als ein Beispiel, die Fleischmahlzeit am Mittag einzunehmen, die Kohlenhydratmahlzeiten eher am Abend. Jetzt verstehen Sie auch wieso.

 

Es kommt noch etwas dazu: Für die Verdauung werden Enzyme (Schlüssel zum Aufbrechen der Nahrung) bereitgestellt, je nachdem, welche Nahrung den Magen erreicht.

 

Pro Verdauungsvorgang können nur eine bestimmte Anzahl Enzyme produziert werden.

 

Wenn wir ein mehrgängiges, reichhaltiges Menü essen, kann ein Teil der Nahrung nicht richtig verdaut werden, da ganz einfach die Enzyme fehlen. Daher ist für den Verdauungsapparat ein Eintopf sehr schonend, weil er mit einem „Enzymsatz“ verdaut werden kann - der ganze Mageninhalt hat dieselbe Nahrungsstruktur.

Braten und Frittieren

Die Leber trennt auf bei 40 Grad Celsius!

 

Geben Sie jetzt einem Chemiker die Aufgabe, bei ca. 200 Grad Celsius zusammengeschweisste Nahrungsteile unter lediglich 40 Grad Celsius wieder vollständig voneinander zu trennen, was würde dieser Ihnen wohl sagen...

Säure / Base

Kombinieren Sie saure Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte oder Essig mit stärkehaltigen wie Brot, Getreide oder Kartoffeln, werden Sie die Folge schnell erfahren: Fermentation, Magenbrennen und Entstehung von Gasen.

Trinken zum Essen

Sie haben gelesen, dass für eine gute Verdauung das Einspeicheln so wichtig ist. Weitere, zugeführte Flüssigkeit nimmt dem Speichel den Platz weg und begünstigt dadurch eine schlechtere Verdauung bei gleichzeitiger Gefahr, dass Sie Ihr Essen einfach hinunterschwemmen (das Nicht-Trinken zwingt Sie, richtig zu kauen).

 

Durch Trinken reduzieren Sie Ihr Verdauungsfeuer.

 

Darauf gehe ich unter dem Punkt Verdauung in diesem Artikel noch gezielter ein. Stellen Sie um, ist es wirklich nur eine Gewohnheitssache und geht nach ein paar Tagen problemlos.

 

Trinken ist jedoch ebenso überlebenswichtig wie Atmen. Trinken Sie viel zwischen den Mahlzeiten. Wie wichtig das Trinken von – Wasser – ist und wie Sie anfangen können, mehr Wasser zu trinken, darüber informiere ich in meinem e-book „Gesundheit natürlich erleben – Unser täglich Wasser“, das Sie sich kostenlos herunterladen können. 

Wann wieviel essen

„Iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und abends wie ein Bettler“, sagt eine Volksweisheit.

 

Diesem Glaubenssatz bin ich selber ein halbes Leben gefolgt! Ich habe ihn schnell und gründlich entsorgt und die Auswirkungen eben so schnell am eigenen Körper erfahren!

 

Auch Dr. Stone hielt dies nicht für sehr weise. Warum? Der Körper regeneriert und repariert während der Nacht.

 

Am Morgen wartet also Abfall darauf, ausgeschieden zu werden.

 

Wenn Sie beginnen, Ihr Körpersystem am Morgen zu unterstützen, Abfallstoffe zu entsorgen, helfen Sie sich selber mehr, als Sie denken. Ein Glas lauwarmes Wasser mit einigen Spritzern frischer Zitrone helfen wunderbar.

 

Ein volles Menü am Morgen ist so, wie wenn Sie einen kalten Automotor auf Hochtouren jagen. Geben Sie Ihrer Verdauung also etwas Zeit! Der Magen ist noch etwas träge und die Verdauung erst am Erwachen. Ein bis zwei Stunden nach dem Aufstehen ist ein Frühstück gut. Bei den meisten Menschen ist dies in der Regel um die „Znüni-Zeit“ der Fall.

 

Die grösste Mahlzeit (auch Schwerverdauliches wie Fondue, Raclette, Fleisch etc.) sollten Sie am Mittag essen. Ihr Verdauungsfeuer ist nämlich jetzt am Höchsten. Und - Ihr Körper hat danach genügend Zeit zum Verdauen.

 

Beim Nachtessen gilt - nicht zu schwer, nicht zu viel. Den Rohkost-Anteil nicht mehr zu hoch ausfallen lassen. Direkt vor dem Schlafen möglichst nichts mehr essen, der Schlaf ist tiefer. Diese Erfahrung haben Sie sicher auch schon selber gemacht.

Erkältung und Essen

Eine alte Volksweisheit lautet „Hungere eine Erkältung aus, sonst mästest du das Fieber“.

 

In der Regel haben Sie bei Erkältung keinen Hunger. Hören Sie auf dieses Signal, sind Sie schneller wieder gesund!

Mehr frisches Obst und Gemüse fördert die Gesundheit

Damit ist möglichst biologisches Gemüse gemeint. In diesem Punkt sind sich sogar sämtliche Ernährungswissenschaftler einig!

2. Verdauung

„Nahrung wird verdaut, genau wie Heizmaterial verbrannt wird.“ Dr. Randolph Stone.

 

Verdauen als die Funktion eines brennenden Feuers in einem Ofen.

 

Sie verlangen täglich Dienstleistungen von Ihrem Körper und - von Ihrem Auto. Sorgen Sie auch für Ihren eigenen Körper, der die Hauptarbeit leistet, in gleicher Weise wie für Ihr Auto, das Sie lediglich befördert?

 

Und - haben Sie schon einmal von Hand einen Ofen eingefeuert?

Wer das schon mal gemacht hat - ein Feuer anfachen - weiss, worauf geachtet werden muss. Ich selber wuchs in einem Haus auf, in dem die einzigen Heizquellen – ein Holzofen in der Küche zum Kochen und ein grosser Ofen zum Einfeuern des Kachelofens in der Stube – waren. Ich bin überzeugt davon, dass ich aufgrund dieser Erfahrung meine eigene Ernährung schnell und gründlich verstanden habe.

 

Sie achten darauf:

  • Sie brauchen wenig klein geschnittenes, trockenes Holz zum Anfeuern. Als Grundlage haben Sie etwas Restasche vom vergangenen Feuer sowie Zeitungspapier oder anderes Brennmaterial zum Starten.
  • Sie sorgen für gute Zugluft an einem oberen und einem unteren Ort
  • Als Brennmaterial schichten Sie nicht zu viel und zu grobes und wichtig – trockenes - Holz auf zum Anfeuern
  • Sie warten, bis die Flammen das Holz ganz erfasst haben, bevor Sie nachschieben und...
  • Für ein gleichmässiges Feuer schieben Sie nicht zu viel Brennmaterial auf einmal in den Ofen
  • Sie drosseln die Zugluft
Ein wirklich gutes Feuer benötigt also guten Sauerstoff, das richtige Brennmaterial, einen guten Boden und Ort und - den richtigen Umgang. Sie wählen DEN Brennstoff aus, der am besten brennt, der trocken ist und bei dem am wenigsten Schlacke übrig bleibt, der am wenigsten Rauch erzeugt!
Aus diesem praktischen Bild, lassen sich ein paar Grundregeln für Ihre Verdauung ableiten:
  • Wählen Sie nur die qualitativ besten Nahrungsmittel für sich aus! Ihr Ziel soll sein, dass Sie maximal viel Energie für eine möglichst vollständige Verwertung erzielen. So, als wollten Sie, dass nur feine Asche bei Ihrem Holzfeuer zurück bleibt und eine minimale Menge an Giftstoffen.
  • Kauen Sie Ihre Nahrungsmittel lange und speicheln Sie sie gut ein, damit sie gut vorbereitet Ihren Magen erreichen (Verbrennung).Genau so, als wollten Sie klein geschnittenes und trockenes Holz zum Anfeuern bereit stellen.
  • Wenn Sie gerade anfangen ein Feuer zu machen, werden Sie sicher kaum gleich Wasser nachschütten, oder? Das beantwortet Ihre Frage, warum Sie während des Essens nur wenig oder gar nicht trinken sollen, um Ihr Verdauungsfeuer nicht zu mindern oder auszulöschen.
  • Weniger ist mehr! Weniger Kombination von Lebensmitteln innerhalb einer Mahlzeit erleichtern der Verdauung die Arbeit enorm. Ein Feuer brennt wunderbar mit gutem, trockenen Holz. Mischen Sie Ihrem Feuerverschiedenartige Brenn- oder gar Abfallstoffe bei, wird es mehr rauchen und motten als brennen, wenn überhaupt!
  • Haben Sie auch schon festgestellt, wie wichtig die Atmosphäre beim Essen ist? Unruhige Orte, Stress oder Probleme wälzen beim Essen beeinflussen die Verdauung negativ – hin zu Krämpfen, Schmerzen, Unwohlsein, Aufstossen, Durchfall etc. Sind Sie wütend oder aufgebracht, nehmen Sie also lieber heisse Getränke zu sich, statt zu essen.
  • Ein- bis zweimal jährlich eine sanfte Fasten-Reinigungskur entschlacken und entgiften Ihren Verdauungsapparat – hin zu mehr Kraft und Wohlbefinden. Leber und Nieren übernehmen hier die Funktion eines Kaminfegers!
Ihrem Ofen gönnen Sie das auch: Die sporadische Ofen- und Kaminreinigung durch den Kaminfeger ist in unseren Häusern heute gar obligatorisch. Der Kamin riecht danach weniger, der Rauch zieht wieder besser ab und Ihr Feuer prasselt wieder leichter...
Bei Gelegenheit empfehle ich gerne auch den Besuch einer Kehrrichtverbrennungsanlage (ja pfui, das stinkt – genau!) oder, die Gelegenheit wirklich wahrzunehmen, wenn Sie sie erhalten. Gerade an diesem Ort können Sie enorm viel über Verbrennung lernen! Gleichzeitig lernen Sie etwas über die Funktion Ihres Verdauungsapparates und darüber, wie Sie Ihre Mahlzeiten am besten zusammen stellen!

Gase

Dr. Randolph Stone sagte:

„Unvollständige Verdauung ist verantwortlich für exzessive Gasbildung und viele Arten der Gesundheitsschädigung.“

„...das Problem sind vielmehr die Gase...wie bei Jauchegruben, wo die Gase viel gefährlicher wirken als die Jauche selbst.“ 

 

Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen und kann gerade das zweite Zitat von Dr. Stone wirklich betätigen.

Sehen wir uns das Prinzip genauer an!

 

Der Dickdarm stellt das grösste Reservoir von Gasen im Körper dar. Oftmals ist es dann so, dass er sich durch den hohen Gasdruck verformt! Schlimmer ist - und das ist allgemein viel weniger bekannt - dass die Gase sich nicht nur im „Verdauungsschlauch“ (Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm) befinden, sondern problemlos ins Gewebe oder Blut gelangen können.

 

Herzprobleme beispielsweise können manchmal auf Gase zurückgeführt werden, die zum Zwerchfell steigen, sich stauen und dann auf das Herz drücken. Die Schulmedizin stellt dann Herzfunktionen fest, die deutlich unter dem Schnitt sind, und das ist dann ein grosses Rätsel, weil kein „Defekt“ festgestellt werden kann.

 

Gase können auch ins Blut gelangen und sind Verursacher von verschiedenen Problemen wie Krämpfe (Waden), Bauchschmerzen, Verstopfung, Gelenk- und Knochenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und Migräne. Dr. Stone spricht sogar von einzelnen Fällen von Epilepsie, deren Ursache er auf Gase zurückführen und erfolgreich behandeln konnte.

Gleichgewicht von Säure und Basen im Körper

„Es gibt im menschlichen Organismus kaum ein Organ, Gewebe oder Funktionselement, das nicht durch Übersäuerung gestört oder geschädigt werden kann, und das nicht durch Entsäuerung wieder gebessert würde.“ Dr. med. Berthold Kern

 

Ihr Blut muss ein ständiges Säure-/Basengleichgewicht aufrecht erhalten (optimale Sauerstoffversorgung). Gelangen zu viele Säuren ins Blut, werden diese sofort durch eigene Basenreserven gepuffert.

 

Ihr Körper ist wirklich eine absolut geniale Einrichtung.

 

Falls bei anhaltender Übersäuerung diese Basenreserven knapp werden und auch die Ausscheidungsorgane nicht alle überschüssigen Säuren ausschwemmen können, werden diese vom Blut ins Gewebe abgeschoben. So lagern sich Säuren in Muskeln, Sehnen, Gelenken ab und sind verantwortlich für verschiedene Beschwerden wie Rheuma, Entzündungen, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Allergien, Karies und so weiter.

 

Verschärft wird diese Situation durch Umstände wie:

  • Basische Stoffe können durch den Stoffwechsel zu so genannten Säurespendern umgewandelt werden, umgekehrt funktioniert dies nicht
  • Getränke wie Kaffee, Alkohol, Limonaden (allgemein Zucker) resultieren in Säurebildung
  • Stress fördert eine enorme Säurebildung.

Das können Sie testen: Es gibt einen einfachen Test, den Sie selber machen können und damit herausfinden, wie Ihr Gleichgewicht ist: die Urinprobe. Das machen Sie am Morgengleich nach dem Aufstehen mit einem pH-Indikatorpapier (erhältlich in Apotheken und Drogerien). Messungen über mehrere Tage erhöhen dabei die Aussagekraft. Wollen Sie es genauer wissen, liefern Ihnen ein Bluttest verlässlichere Werte.

 

Ihre Nahrung bestimmt zum grössten Teil, wie gesund Sie sind. Übersäuerung ist eine der häufigsten und längerfristig schädlichsten Entwicklungen in Ihrem Körper!

 

Jeder Vorgang im Körper wie die Atmung, Verdauung, Herz-/Kreislauf oder auch die Verbrennung in jeder einzelnen Zelle braucht einen ganz bestimmten, präzisen pH-Wert, um optimal ablaufen zu können. Nur kleinste Abweichungen muss der Körper sofort ausgleichen. Die bei praktisch allen Körperfunktionen frei werdenden Säuren werden mit Mineralien neutralisiert.

 

Der Körper kann zu viel Base teilweise in Säure umwandeln oder ganz einfach ausscheiden. Umgekehrt gilt das leider nicht. Daher wird Übersäuerung zu einem echten Problem und potentiert sich im Laufe der Zeit.

 

Da lebenswichtige Organe und Funktionen geschützt werden müssen, bedient sich der Körper bei Basenreserven in Bindegeweben, dann Gelenkkapseln, Knochen, Knorpeln, Sehnen, Nervenscheiden und Muskeln.

 

Rheuma-,Gichterkrankungen, Arthrose, Osteoporose sind ganz typische Krankheitsbilderlangfristiger Körperübersäuerung. Gallensteine haben offenbar auch immer etwas mit saurer Galle zu tun. Dazu kommt es bei Übersäuerung zu Verdauungsbeschwerden und Darmproblemen (die Darmflora reagiert sehr empfindlich auf pH-Wert im Darm) sowie Überlastung der Reinigungsorgane Leber und Nieren.

 

Was dem Körper seit Kindesalter angetan wird, sammelt sich und zeigt über die Jahre Wirkung.

Unterstützung holen

Ich hoffe, ich kann Sie mit diesem Artikel motivieren, mehr hinzusehen und besser hinzuhören, wenn es um Ihre Ernährung geht sowie ein anderes Verständnis für Ihre Verdauung zu entwickeln. Wie sie Ihre persönliche Ernährung finden können, darüber schreibe ich in meinem nächsten Artikel.

 

Übrigens: Sie haben nur diesen einen Körper, der Sie überall hin begleitet und nur eine Gesundheit.

 

Es liegt wirklich an Ihnen, wie Sie damit umgehen…

 

Herzliche Grüsse

Gertrud Keller

Der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstseins…

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PS: Dr. R. Stone: Begründer der Polarity Therapie, eine Methode der KomplementärTherapie.