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Warum Mittagessen so wichtig ist

Warum Mittagessen so wichtig ist - Gertrud Keller Polarity Grenchen

Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler?

 

Du kennst dieses Sprichwort? Warum du das baldmöglichst aus deinem Sprachgebrauch entsorgen und dein Mittagessen als Hauptmahlzeit einführen solltest, erzähle ich dir hier!

 

Unser Verdauungssystem befindet sich im Tagesverlauf überwiegend in einem Modus der Reinigung und Ausscheidung oder im Modus der Nahrungsaufnahme. Deshalb sollte das MITTAGESSEN UNSERE HAUPTMAHLZEIT sein. Das können wir ganz natürlich mit dem pH-Wert - den sauren Werten des Körpers - erklären.

 

Von einem natürlich, gesunden Körpersystem kann erwartet werden, dass der pH-Wert während des Tages in einer gewissen Bandbreite schwankt. Wir wissen, dass am Morgen die Ausscheidung dominiert und das stimmt mit den sauren Werten zu dieser Tageszeit überein. Saure Abfallprodukte werden über die Nieren ausgeschieden. Am Mittag nehmen wir die Hauptmahlzeit zu uns, und tatsächlich hat der pH-Wert während seiner Zeit des "Hauptverdauens" sein Tagesmaximum. Der Körper befindet sich in der Nahrungsaufnahme. Zum Abend hin kehren die sauren Werte wieder zum Ausscheidungsmodus zurück, und der Kreis schliesst sich. 

 

Vom Ayurveda her wissen wir, dass das Verdauungsfeuer nach dem Mittag am stärksten ist. Daher wird auch das Mittagessen als Hauptmahlzeit empfohlen. Interessanterweise stimmt dies mit pH-Messungen recht gut überein. Daraus leite auch ich als Bestätigung ab, dass das Mittagessen tatsächlich die Hauptmahlzeit sein sollte.

 

Nach einer erfolgreichen Reinigungskur sieht im Idealfall deine Ernährung nicht genauso aus, wie vorher. Du willst nicht in alte Ernährungsmuster zurückfallen, sondern verzichtest auf ein bis zwei schlechte Gewohnheiten ganz. Wenn du das Sanfte Fasten nach Art von Polarity einmal im Jahr durchführst, wie ich es empfehle, und du jedes Mal solch kleine Kurskorrekturen in der Ernährung vornimmst, steuerst du dein Schiff immer klarer in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden - es kommt zu einer sanften Rückkehr zum natürlichen Gleichgewicht. 

 

Ich meine, es sind weniger die gelegentlichen "Sünden oder Ausrutscher", die bestimmen, wie gesund deine Ernährung wirklich ist, als vielmehr deine alltäglichen Gewohnheiten. In diesem Sinne empfehle ich dir als Faustregel folgendes Muster:

  • Morgens: die Ausscheidung unterstützen,
  • Mittags: die Hauptmahlzeit,
  • Abends: eine leichte Mahlzeit.

Du kannst das selber mal ausprobieren. Vielleicht erinnerst du dich aber beim Lesen dieses Artikels schon daran, dass du beispielsweise am Morgen nie hungrig bist und am Abend mit vollem Magen nicht einschlafen kannst.

 

Höre auf die Sprache deines Körpers, er ist weiser als überkommene Glaubensmuster...

 

Herzlich, Gertrud Keller

Polarity Therapie

KomplementärTherapeutin mit eidg. Diplom


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