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Emotionen

Emotionen - gsundlust by gertrud keller
"Für jede Minute während der du dich ärgerst, verlierst du 60 Sekunden des Glücklichsein". (Ralph Waldo Emerson)

Das erfahren Sie auch? Wenn Sie, ein Vorgesetzter oder Firmenchef, oder sonst ein Gesprächspartner emotionslos durch Verhandlungen und Besprechungen gehen soll. Und in der Teambesprechung, in der grosse Differenzen offenbar werden, die Meinung herrscht, wie wichtig es sei, dass man ganz frei von Emotionen durch die Phase kommen soll...

 

Im menschlichen Miteinander scheint es, wenn es schwierig wird, besser zu sein, wenn keine Emotionen im Spiel sind.

 

Aus ganzheitsorientierten Blickwinkel von Polarity betrachtet, ist alles, was keine emotionale Komponente hat, für das menschliche Wesen bedeutungslos. Ohne Emotion gibt es also keine Reaktion. So funktioniert unser Gehirn, so funktionieren wir.

 

Wenn wir Emotionen kappen, beschneiden wir uns selbst von viel Lebenskraft und jedem Veränderungsprozess.

 

Es ist für mich selbstverständlich, dass bei jedem Menschen Emotionen und Gefühle im Spiel sind. Im Alltag werden wir durch Werbung und anderen Reizen regelrecht manipuliert. Im Alltag wird sehr gerne mit den Ängsten und tiefen Sehnsüchten der Menschen gespielt. Doch eine lebendige Diskussion über die Richtung, in die man gemeinsam geht, wenn man persönlich stark involviert ist, ist nicht gefragt.

 

Ich habe in vielen Sitzungen mit Menschen in meiner Praxis bereits erlebt, wie befreiend es war, wenn Klienten ihren Gefühlen zu einer schwierigen Situation Raum geben durften. Es konnten endlich Dinge angesprochen werden, die lange unter den Teppich gekehrt waren, weil sie sich nicht trauten, sie anzusprechen.

 

Aus Angst vor den Reaktionen der anderen. Paradox!

 

Menschen finden Emotionen in der Regel bei sich und anderen immer dann schwierig, wenn sie keinen Umgang damit kennen und keine Worte dafür haben.

 

Freude, Glück, Liebe sind erlaubt und erwünscht.

 

Wut, Angst, Ärger dagegen selten.

 

In unserer Kultur neigen wir dazu, zu denken, dass unangenehme Emotionen "negativ" sind und je weniger wir darüber reden, desto besser ist es. Leider neigen wir heutzutage auch dazu zu glauben, dass wir nur Glück erleben sollen. Und das ist schon als Kinder so. So oft werden Kinder in ihren emotionalen Zuständen wie Angst, Trauer, Wut abgewertet und / oder herabgesetzt und / oder gar unterdrückt.

 

Im Erwachsenenalter leben wir einfach so weiter, wie wir es gelernt haben.

 

Was wir uns nicht bewusst sind ist, dass unausgedrückte Emotionen sich im Körper festsetzen und so zu Unwohlsein bis zu Krankheiten und Beschwerdebildern führen können. Die Emotionen haben wir längst vergessen und so werden jetzt in der Regel die Symptome behandelt. 

 

Liebevoll, klar und kreativ mit sich und seinen Emotionen umzugehen ist hilfreich und können Sie mit KomplementärTherapie gut lernen. Nach einer erfolgreichen "Therapie" mit Polarity können Sie wieder in einen gesunden Ausgleich und in ein ganzheitliches Gleichgewicht kommen. 

Anamnese

Eine Zusammenarbeit mit mir beginnt mit einer persönlichen Kennenlern-Sitzung, falls die Klientin/der Klient das erste Mal bei mir ist. Nach deren Entscheid für den Behandlungsweg mit gsundlust by gertrud keller beginne ich mit einer umfassenden Anamnese, nach deren Ergebnissen Ihre individuellen Behandlungsphasen mit ganzheitlichen Mitteln bestimmt werden.

Vorbereitung

Am Anfang der Therapie steht die Vorbereitungsphase. Sie dient dazu, Beschwerden und Körpersymptome zu lindern, zu entspannen sowie Entzündungen zu regeln. Das geschieht über sanfte und tief entspannende Polarity Körper- und Energiearbeit mit der Gesprächsbegleitung zur Klärung von Gedanken und Gefühlen sowie Körperübungen.

Ärger, Zorn und auch Wut kreativ ausdrücken

Fluchen tut gut - gsundlust by gertrud keller

Jetzt werden die Selbstregulierungskräfte von Körper, Gedanken und Gefühlen ganzheitlich angeregt und aktiviert. Die Sitzungen zeigen auf, welche persönlichen Glaubenssätze und Strategien der Klient gelernt und übernommen hat, welche den Ausdruck von Emotionen wie Hass, Wut, Ärger und Frust verhindern. Beispiele können sein:

  • Es ist nicht schick
  • Es ist verboten
  • So was tut ‚man' nicht
  • Es gehört sich nicht
  • Sei lieb!
  • Es ist tabu!

Je nach Ressourcen und Selbstregulationsfähigkeit werden die eigenen, vor allem problematischen Situationen bewusst angesehen, mitgeteilt, lange angestauten Ärger, Frust und Zorn kreativ und auf adäquate Weise ausgedrückt, welche ihnen im wörtlichen Sinne Luft; neue Luft verschafft, die sie dringend brauchen, um ihre Körperzellen zu nähren und wieder tief atmen zu können. 

 

Das hilft, Emotionen zu lösen und so zu lösen, dass der Klient sich weniger allein und mit weniger Angst zurückgelassen fühlt. 

Nachbehandlung und Stabilisierung

Die Regeneration der Lebenskräfte in solchen Situationen beansprucht einen langen Zeitraum. Das können wir damit vergleichen, dass der Klient eine Zeit lang mit den alten Glaubenssätzen und Verhaltensweisen lebte, die jetzt mehr als einen "Schalterklick" zur Veränderung brauchen. Die Ausdrucksfähigkeit und die Gesundheit sollen langfristig stabilisiert werden.

 

Dies geschieht mittels Körper- und Energiearbeit nach Bedarf, Körperübungen sowie individuellen Selbsthilfemassnahmen. Wir schauen uns auch an, welche Zusammenhänge zwischen Emotionen und Ernährung bestehen und was insbesondere 1-2 Mal sanftes Fasten pro Jahr bewirken kann. 

 

Emotionen sind etwas Grossartiges! Sie mobilisieren ungeahnte Kräfte, öffnen Türen, die vorher wie versiegelt wirken. 

Erlauben Sie sich wieder einmal herzhaft und kreativ zu fluchen!

 

Ein Bericht in der Migros-Zeitung hat mich diesbezüglich sehr inspiriert: Fluchen tut gut.

 

Doch es kommt darauf an, wie wir es tun. Den Link zum Nachlesen finden Sie am Schluss dieses Artikels. Es ist wirklich oft erstaunlich, wie erleichternd und entspannend das sein kann. Nicht nur in Gedanken und für die eigenen Gefühle, sondern wie auch der ganze Körper davon profitiert. Entspannung, Wohlbefinden, Gesundheit sind die Folge davon.

 

Schon Kinder sollten daher die Möglichkeit haben, erwachsene Erwachsene zu finden, die ihre Erlebnisse ernst nehmen, ihnen zuhören und ihnen quasi einen "Behälter" sein können, ohne sie zu verurteilen oder deren Emotionen zu banalisieren. Die sie stattdessen annehmen und fördern als Teil einer normalen und gesunden menschlichen Erfahrung.

 

Mit den Worten von Alice Miller gesprochen:

 

„... ein wahres Trauma ist nicht das Erlebnis selbst, sondern die Tatsache, dass die Gefühle und Emotionen, die mit dem Ereignis verbunden sind, nicht ausgelebt werden können…“

 

Lernen auch Sie wieder, Ihre Emotionen zu teilen und darüber zu sprechen. Holen Sie sich Ihren Wortschatz zurück.

 

Herzliche Grüsse

Gertrud Keller

Polarity Therapie

Therapeutin KomplementärTherapeutin eidg. Dipl.

...der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstsein


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