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Erschöpfung & Burnout einfach verstehen: 11 häufigste Denkfehler

Stirnrunzeln, Unverständnis, spöttisches Grinsen, Wortspiele oder andere abwertende Reaktionen – das ist, was der Begriff „Burn-out“ heute bei den meisten Leuten hervorruft. In den Topf „Burnout“ wird auch alles hinein gepackt und –projiziert, was nicht rational erklärbar ist, wenn ein Mensch nicht mehr kann: so ist „Burnout“ dann alles - von der grossen Stressbelastung bis Schlafstörungen, von organischen Erkrankungen bis psychosomatischen Beschwerden. 

 

Ich fand den nachfolgenden Artikel eines bekannten deutschen Autors und Seminarleiters, der meine Erfahrung einzigartig bestätigt. Er schrieb: 

 

„Zu wenig (Lebens)Energie? Müde, schlapp, unmotiviert? Oder gar Burn- oder Boreout gefährdet - auf dem Weg in den Seeleninfarkt? Die Lösung könnte so einfach sein und wird gerade deshalb so oft übersehen. Ich habe 60 Jahre nicht gemerkt, was mich gebremst, benebelt und meine Sicht getrübt hat. Dabei war es einfach der allgegenwärtige Weizenkleber. Seit ich ihn weglasse, ist mein Hirn wie befreit.“

 

Ich gratuliere dem Autor wirklich dazu, dass er nach 60 Jahren (!) endlich herausgefunden hat, was ihm nicht gut tut, er jetzt klar sieht und frei denken kann. Und schön, dass dabei nicht erst Schlimmeres passieren musste.

 

Weizenkleber IST ein grosses Thema, mit dem das menschliche Verdauungssystem kaum bis überhaupt nicht zurecht kommt, da stimme ich absolut zu. Doch wegen des Weizenklebers von „Burnout“, gar von „Seeleninfarkt“ zu reden, das ist einfach nur makabres, verkäuferisches Marktgeschrei. Dem Autor ging es darum, sein neues Buch über Ernährung zu verkaufen.

 

In diesem Artikel hier rede ich Klartext! Hier findest du die 11 häufigsten Denkfehler, mit denen ich aufräume wie zum Beispiel, warum ein Brennprozess beim Menschen KEINESFALLS mit Stressunfähigkeit, extremem Leistungsstreben, Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse, übergehen von inneren Konflikten usw. gleichgesetzt werden kann! 

 

Ich bin mitten drin. Denken wir zusammen laut!

1. Woher kommt der Begriff "Burn-out"

Die undifferenzierte Wahrnehmung des Wortes „Burnout“ hat sich durchgesetzt und prägt heute die Öffentlichkeit. Mit Burnout wird da bei einem Menschen gleichgesetzt:

  • extremes Leistungsstreben,
  • persönliche Bedürfnisse vernachlässigen,
  • innere Konflikte übergehen,
  • am Wertesystem zweifeln,
  • sich zurückziehen,
  • eine „Managerkrankheit“ haben - und
  • dergleichen mehr.

Diese Eigenschaften sind jedoch Auswirkungen eines individuellen, persönlichen Lebensstils einer Person. Sie haben mit Ausbrennen grundsätzlich nichts zu tun. Jeder Mensch vernachlässigt mal seine Bedürfnisse, weil er gerade anders priorisieren muss. Jeder hat mal keinen Platz für einen Konflikt und vertagt die Klärung, weil er erst mal darüber nachdenken muss. Jeder strebt im Leben etwas an, will etwas erreichen und es hat nichts mit diesem Brennprozess zu tun.

 

Jeder Mensch ist mal müde und erschöpft und bucht dann hoffentlich Ferien oder plant eine Auszeit. Und wenn dieser Lebensstil ausufernd oder übermässig wird, dann sollte derjenige einzig seinen persönlichen Lebensstil hinterfragen!

 

Der Begriff „Burnout“ wurde 1974 von Herbert Freudenberger, einem amerikanischen Psychologen geprägt. Es ist in erster Linie ein englisches Wort. Herr Freudenberger hat verschiedene Phasen dieses „Syndroms“ beim Menschen identifiziert. Diese Phasen zu kennen ist sehr hilfreich und wertvoll. Aber es ist nur die eine Hälfte des Ganzen! Und - seit dann hat das Wort sich entwickelt und viele Bücher wurden darüber geschrieben. „Syndrom“ meint einerseits einen Zustand mit vielen verschiedenen Symptomen und - die traditionelle Medizin weiss nicht, was der Patient wirklich hat... 

 

Der Begriff „Burnout“ wird heute - nach meinen Erfahrungen - missbraucht und lässt sich auch kaum mehr ‚retten‘. Der Ausdruck hat seinen Sinn verloren.

 

„Burn-out“ ist das geworden, was die einen ausserhalb eines anderen sehen (wollen)!

2. "Burn-out" - ein Brennprozess aus der Technik

Der Begriff "Burnout" wurde ursprünglich verwendet für:

  • Raumfahrt: Brennschluss der Triebwerke und daraufhin einsetzender antriebsloser Flug: Bei einer Rakete wird als Burn-out der Punkt bezeichnet, an dem der Raketentreibstoff aufgebraucht ist und die Rakete in den freien Flug (freien Fall) übergeht.
  • Flugwesen: Ausfall eines Strahltriebwerks aufgrund eines durch einen technischen Defekt hervorgerufenen Verbrennungsstopps
  • Physik, Kernphysik: das Durchschmelzen der Ummantelung von Brennstoffelementen in Kernreaktoren aufgrund einer durch mangelnde Kühlung hervorgerufenen Überhitzung

Also technische Prozesse, die nach berechneten Grundlagen funktionieren.

 

Wie angefangen wurde, ihn für Menschen zu verwenden, dazu gibt es eine kurze geschichtliche Entwicklung, die du nachlesen kannst. Den Link dazu füge ich am Ende dieses Artikels ein. Kurz: In der Medizin und Psychologie wird er für den Zustand völliger geistiger, seelischer und körperlicher Erschöpfung aufgrund von dauerhafter Überbelastung (durch Beruf, Familie und anderem) verwendet.

 

Der Begriff wird für Menschen verwendet, die etwas erleben, das niemand wirklich nachvollziehen kann.

3. Das menschliche Ausbrennen

Die deutsche Übersetzung von „Burnout“ lautet „Ausbrennen“.

 

Hast du aber gewusst, dass ein Mensch wirklich ausbrennen kann? Nein?

 

Es ist sinnvoll, darüber einmal nachzudenken! Lass uns jetzt gleich laut über das „Ausbrennen“ beim Menschen denken!

 

Auch bevor das englische Wort „Burnout“ ‚in‘ wurde, brannten Menschen aus. Das passiert, seit Menschen auf der Erde leben. Du kannst es gar in der Bibel nachlesen. Nur wir redeten bisher kaum darüber oder wenn, dann eben deutsch und/oder - mit anderen Worten!

 

Kannst du dich vielleicht an Zeiten erinnern, als Menschen von einem Tag auf den anderen ziellos und verwirrt wurden? Zu Zeiten unserer Eltern oder auch früherer Generationen. Sie wurden „wahnsinnig“, „drehten durch“. Diese Menschen wurden teilweise ausgestossen, ausgegrenzt, sie wurden verlassen und zu Einsiedlern, komischen Kauzen. Du weisst wahrscheinlich sofort, was ich damit meine. Diese Zustände gab es schon immer. Die Behandlungen gab es auch: sie wurden je nach Verfassung in die psychiatrische Klinik eingewiesen, teilweise in geschlossene Abteilungen, mit Medikamenten ruhig gestellt und das war es dann. Exorzismus und andere fragwürdige Methoden wurden dagegen angewandt. Die betroffenen Menschen hatten keine Chance mehr.

 

Wir reden von einem Zustand, der schon immer in den Wahnsinn führen konnte: Nervenzusammenbruch.

 

Und das ist anders, als du gedacht haben magst.

4. Einen Nervenzusammenbruch verstehen

Jeder Mensch hat von Geburt an sein persönliches, feinstoffliches Energiesystem, welches eng mit unserem Nervensystem verbunden ist und auf das wir lebensnotwendig angewiesen sind. Unsere Nerven durchdringen den ganzen Körper. Dadurch können wir denken und umsetzen, handeln, uns bewegen, essen, fühlen, spüren, riechen, sehen, hören und wahrnehmen. 

 

Dieses Energiesystem und unser Nervensystem sind elektromagnetische Lebenskräfte. Es ist Strom, nur weniger stark als unser Stromsystem im Aussen. Du kannst das konkret erfahren, wenn du beispielsweise deinen Ellenbogen an der Autotür anschlägst und es "elektrisiert". Wenn sich zwei Menschen treffen und es gibt einen „elektrischen Schlag“ beim Händeschütteln. Du hast eine „Blitzidee“ usw. Wir reden alle darüber! Nur - die Schulmedizin redet NICHT darüber!

 

Und jetzt stell dir deinen Körper vor als dein Haus, in dem du wohnst. In deinem Haus gibt es ein elektrisches System für Licht und Wärme, und womit du deine zahlreichen Haushaltgeräte nutzen kannst.

 

Jetzt stell dir bitte nochmals vor, dieses elektrische System deines Hauses hat eines Tages aus irgendeinem Grund (!) einen gewaltigen Kurzschluss und dein Haus beginnt zu brennen. Du selbst stehst mitten drin und bleibst, bis es ausgebrannt ist.

 

Wie überstehst du das und wie kommst du da am Ende raus?

5. Wie "Burn-out" sich anfühlt

Der „Brennprozess“ beim Menschen ist in erster Linie brutal und traumatisch. Er findet im Innern eines Menschen statt, den keiner sehen und nur ein Betroffener beschreiben kann. Der Prozess hat absolut nichts zu tun mit einer Rakete, einem Flugzeug oder Kernreaktoren.

 

Einen "Brennprozess" im eigenen Körper zu durchleben hat auch absolut nichts mit Leistungsstreben zu tun und es ist absolut keine Frage von „persönlichen Bedürfnissen“. 

 

Der Betroffene will überleben – er braucht dafür sehr viel Kraft und Stehvermögen. Denk an das brennende Haus. Und weil ein Betroffener NICHT auf so etwas vorbereitet ist, es auch nicht sein kann, sind die Reaktionen individuell und persönlich sowie abhängig von seiner persönlichen Verfassung, seiner Konstitution und seinen bisherigen Lebenserfahrungen.

 

Um so etwas zu durchleben, zu überleben, braucht es jetzt insbesondere Stressfähigkeit, Bodenhaftigkeit und viel Kraft. Weil, es kann sein, du hast das Gefühl mitten in einem Erdbeben zu stehen. Das Gefühl haben, da erlebst du einen Tsunami in deinem Körper. Es gibt ein Gefühl, dass ein Vulkan ausbricht, ein Orkan wütet; es kann sein, du hast das Gefühl, ein Transformator explodiert. Das ist eine Beschreibung von Erfahrungen während eines solchen Prozesses... Und du kannst nicht davor wegrennen!

 

Die klassische Medizin, die Psychologie usw. kann damit nichts anfangen. Und trotzdem sind diese Gefühle absolut richtig!

 

Was genau tust DU, wenn dein Haus brennt? Ich bin überzeugt, du rettest dein Leben und fliehst, solange du die Möglichkeit dazu hast. Und wie fühlst DU dich dabei?

 

Dafür ist dein Flucht-/Kampfsystem im Körper zuständig, für das du sehr, sehr dankbar sein solltest.

6. Was passieren muss, damit es zum Nervenzusammenbruch kommt

Die in Punkt 2 genannten technischen Burnout-Prozesse können bewusst geplant werden oder sie werden es. Unser Nervensystem ist ein autonomes System und willentlich nicht beeinflussbar. Wenn dein Haus brennt, dann fliehst du ohne zu überlegen. Du tust es einfach. Wenn sonstige Gefahr in deinem Alltag in Verzug ist – ebenso. Du schützt dich. Und dafür sollten wir dankbar sein, dass wir das können.

 

Einen Brennprozess oder eben einen Nervenzusammenbruch kann sich kein Mensch bewusst und willentlich organisieren (wollen).

 

Unser Nervensystem ist auch viel robuster, als du dir vorstellen kannst. Bis es zusammenbricht und brennt, benötigt es mehr als neun Monate, wie das von verschiedenen Seiten erklärt wird. Es dauert Jahre, oft ein Leben lang, bis es soweit ist und es wirklich sein muss. Und das ist abhängig von der persönlichen Verfassung eines Betroffenen.

 

Dazu braucht es ganz viele negative Lebenseinflüsse, Erlebnisse, Erfahrungen, viele traumatische Erfahrungen. Lebensumstände, die viel vom Betroffenen abfordern – Mobbing von Kindsbeinen an bildet darin das bekannteste und brutalste Phänomen. Um das alles zu erdulden, ertragen, durchzustehen und auch zu überleben, zeugt von einem unglaublichen Umgang mit Stress. Einen unglaublichen Umgang mit Konflikten und Gefahrensituationen. Der Betroffene weiss sich immer wieder zu helfen, überlebt immer wieder, wie widrig die Umstände auch sein mögen. Es scheint irgendwie zu seinem Leben zu gehören.

 

Und diese Dinge kennst du auch bestens aus Science-Fiction-Filmen...

 

Zum Nervenzusammenbruch kommt es, wenn das berühmte Tröpfchen zu viel wird, welches das Fass zum Überlaufen bringt und der Betroffene am Ende seiner Kräfte ist. Und DAS ist keinesfalls vorhersehbar! In der Regel bekamen diese Menschen im bisherigen Leben kaum jemals Hilfe und Unterstützung und haben jetzt auch das Gefühl, alles alleine machen zu müssen. 

 

Kein Mensch kann sagen: „Ich glaub, ich krieg gleich ein Burnout!“ Das ist einfach absurd.

7. Auswirkungen eines Nervenzusammenbruchs

Darüber wird sehr viel geschrieben und im Internet wirst du auch viel Material finden.

 

Doch die Antwort darauf ist relativ einfach.

 

Wenn das Nervensystem zusammenbricht, funktioniert es nicht mehr!

 

Ich nehme mir wieder das Bild des Elektrizitätssystems in deinem Haus zu Hilfe. Nach dem Kurzschluss kannst du kein Licht mehr anschalten, nicht mehr kochen, nicht mehr staubsaugen, nicht mehr heizen usw..

 

Der Mensch - wenn er einen Nervenzusammenbruch hat - dann kann ihn das einerseits in den Wahnsinn oder zu anderen „Kurzschlüssen“ treiben. 

 

Bricht das Nervensystem zusammen, brennt aus und der Betroffene durchlebt und überlebt den Prozess, dann ist er kaum in der Lage, seinen Alltag zu bewältigen. Er kann sich im schlimmsten Fall nicht mehr an die kleinsten Dinge erinnern, von denen er weiss, dass er es kann, und jetzt eben nicht mehr kann und sich nicht mal erinnert, wie es geht. Er kann sich nicht mehr konzentrieren, nicht mehr denken. Er ist verwirrt. Er kann nicht mehr essen. Er kann kaum mehr gehen. Die Symptome und Beschwerden, die er davor hatte wie Müdigkeit, Ängste, Panikattacken, Suizidgedanken, Hochsensibilität und Sensitivität und andere, zeigen sich jetzt verstärkter oder zeigen sich erst recht. Jetzt braucht es dringend Hilfe!

 

Es zeigen sich ganz andere Themen, die der Betroffene vorher meist anders verstanden hat. Du kannst dich vollends „aus dem Häuschen“ fühlen. Komplett „neben den Schuhen“, „aus der Spur“, „Ausgequetscht“ und wie immer das von Betroffenen beschrieben wird. Denn es spricht jetzt der Körper.

 

Doch der Betroffene funktioniert jetzt immer noch irgendwie. Mit was hat das zu tun?

8. Was "Burn-out" begünstigt und fördert

In Bereichen wie Gesundheitswesen, Sozial- und Bildungswesen oder Verwaltungen finden wir in der Regel besonders viele empathische Menschen. Sie wollen helfen: Ärzte, Pflegedienste, Sozialarbeiter, Lehrer, Pädagogen, Erzieher, Verwaltungsmitarbeiter... Sie denken in erster Linie an andere Menschen. In diesen Bereichen braucht „es“ ja auch Menschen, die helfen, lehren, anleiten wollen und es auch tun. Dazu kommt für mich jetzt noch die Gruppe der Alleinerziehenden und alle jene Mitglieder, die sich in ihren Familien „aufopfern“.

 

Das ist die eine Seite. Doch - die Dinge haben stets zwei Seiten. 

 

In all diesen Bereichen finden wir in der Regel mangelhafte Organisations- und Unternehmensstrukturen ohne Leitbilder und Visionen vor. Unqualifizierte und überlastete Führungsverantwortliche mit fehlendem Verantwortungsbewusstsein – Beförderungen erfolgen nach dem „Peterli-Prinzip“. Fehlende Führungsphilosophien, Unternehmens- und Führungsstrategien bedeuten in der Regel auch schlechte, negative und respektlose, abwertende Kommunikationskulturen. 

 

Wir finden die gleichen, mangelhaften "Strukturen" aber auch in privaten Organisationen und Unternehmen vor und - auch in der kleinsten Organisation - der Familie.

 

Das alles begünstigt und fördert Erschöpfungen und Menschen, die irgendeinmal einfach nicht mehr können oder ausbrennen!

 

Wir wissen aber, dass in denjenigen Firmen und Unternehmen, in welchen eine gute Struktur, Organisation, gute Kommunikation herrscht, wo es Leitbilder und Visionen gibt, in denen eine gute Führungsstruktur mit verantwortungsbewussten und vor allem persönlich ausgeglichene Personen führen, Erschöpfung und Burnout kaum oder gar keine Chance hat.

 

Das gleiche gilt für gesunde Familiensysteme.

 

Warum ist das so?

9. Unterschied zwischen Erschöpfung und Burn-out

Erschöpfungszustände können als Vorstufe eines möglichen Burn-out verstanden werden.

 

Von einem Burnout spreche ich, wenn ein Nervenzusammenbruch folgt. Die Symptome und Beschwerden werden akuter.

 

Die Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation „Z73.0 Burn-out - State of vital exhaustion” heisst übersetzt „Ausgebrannt - Zustand vitaler Erschöpfung“. Diese Diagnose gilt weltweit, ist aber keine Diagnose mit klaren, bestimmten, fass- und sichtbaren Symptomen und Merkmalen. Die Diagnose beinhaltet auch beide Zustände. Und - es ist gut, dass es diese Diagnose gibt.

 

Für mich sind es zwei verschiedene Zustände. Charakteristisch für beide Zustände ist aber, dass du dich auch nach einer längeren Auszeit / Ruhezeit nicht mehr erholen und neue Kraft schöpfen kannst, sowie viele Symptome und Beschwerden zusammen kommen.

10. Warum ICH das weiss

Mein eigener totaler Zusammenbruch mit anschliessendem Ausbrennen brachte mich zu teilweise einfachen Antworten rund um dieses äusserst kontrovers diskutierte Thema. Es brachte mich auch zu Antworten, die bereits uralt sind.

 

Deshalb kann ich die Dynamiken rund um das Thema Brennen beim Menschen aufzeigen. Meine Genesung aber auch meine Ausbildung in Polarity Körper- und Energietherapie, in welcher der in westlicher Medizin ausgebildete Dr. Randolph Stone die natürlichen Energie- und Lebensprinzipien sowie uraltes Menschheitswissen aus Ost und West integrierte, befähigt mich, den ganzen Prozess konkret in Worte zu fassen. 

 

Häufig werden die von Betroffenen beschriebenen Prozesse nicht verstanden, obwohl sie genau beschreiben, was in ihnen vorgeht. Es ist nicht fassbar für unsere so materiell betonte Umwelt. Wir suchen immer Gründe im Aussen und kaum in uns selbst. Wir analysieren, suchen, tranchieren, zerteilen, werten, urteilen... So ist es offensichtlich auch zu verstehen, dass dieser brutale Brennprozess beim Menschen mit Stressunfähigkeit, extremem Leistungsstreben, Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse, übergehen von inneren Konflikten usw. gleichgesetzt und abgetan wird.

 

Können wir denn wieder anfangen, korrekte Wörter und Begriffe zu verwenden, für das was wir ausdrücken wollen? Können wir wieder anfangen, den Inhalt von entlehnten Wörtern zu verstehen oder erst darüber nachdenken, bevor wir sie einfach in unseren Sprachgebrauch übernehmen?

 

Auch „Boreout“, „Seeleninfarkt“ ist nur das makabre Spiel mit Worten... Ich bin überzeugt: Einen Seeleninfarkt gibt es nicht und wird es kaum jemals geben...

11. Leben nach Erschöpfung und Burn-out

Betroffene, die total erschöpft sind, die diesen Brenn-Prozess durchlebt und überlebt haben, verdienen Unterstützung und benötigen viel Zeit zu heilen und ihr Leben neu aufzubauen!

 

Im Gegensatz zu früheren Zeiten gibt es heute eine Diagnose und - Behandlungen. Das ist ein wichtiger Fortschritt, den ich wirklich sehr schätze und anerkenne.

 

Betroffene haben heute eine Chance!

 

Aktuell sehe ich jedoch, wie Betroffene raschmöglichst in eine Klinik eingewiesen, mit Medikamenten versorgt und mit Terminen beim Psychologen/Psychotherapeuten/Psychiater versehen werden. Das ist für viele zwar oft ein erster hilfreicher Weg und das ist auch WUNDERBAR. Und doch fragen sich danach auch viele:

  • Wie geht es weiter?
  • Burnout und jetzt??
  • Welche Veränderungen helfen mir jetzt?
  • Was ist der Unterschied zwischen Erschöpfung und Burnout?
  • Bleibe ich jetzt mein Leben lang in diesem Hamsterrad gefangen?
  • Wird das Leben nach einem Klinikaufenthalt leichter?
  • Ist Burnout heilbar?

Der Weg in die Klinik ist und bleibt EIN Weg. Ein Weg der klassischen Medizin, der Schulmedizin. Und das Geschäft mit Betroffenen von Erschöpfung und Burnout ist riesig!

 

Ich selber verstehe diesen Weg als einen möglichen ANFANG, wo Betroffene einmal aus dem Alltagsumfeld herauskommen! Viele Betroffene bleiben dann aber stecken. Es geht nicht mehr weiter und niemand weiss, wieso das so ist.

 

Ich kann das sehr gut verstehen! 

 

Und ich weiss – da gibt es auch einen Weg ohne Medikamente! Ich selber fand meinen Weg ohne Medikamente zurück in mein heute gesundes Leben. Viele Betroffene wissen nicht, oder es ist ihnen nicht bewusst, dass es ausser Klinikaufenthalte, Medikamente und Psychologen noch einen anderen Weg gibt, der aus dem Hamsterrad von Erschöpfung und Burnout raus und zurück in ein gesundes, vitales Leben führt. Ein erfolgsversprechender noch dazu. 

Ich weiss:

Es braucht Hilfe und Unterstützung, die ganz woanders hinschaut, als es die Schulmedizin in der Lage ist zu tun. Sie macht einen hervorragenden Job, doch hier kann sie nicht hinsehen, weil sie ganz einfach nicht ausgebildet ist dafür. Sorry, liebe Schulmediziner, aber so ist es.

 

Warum weiss ich das?

Ich war vor 11 Jahren selbst Betroffene und hörte diese Diagnose „Totale mentale, physische und psychische Erschöpfung“ von zwei verschiedenen Ärzten. Dann kam Burnout dazu. Trotzdem. Heute bin ich gesund und vital. Mein Leben hat sich nach dem Burnout vollkommen verändert und ich begleite heute in meiner Praxis mit Polarity selbst Betroffene.

 

Was ich anders machte: Ich wählte einen Weg ohne Medikamente und ohne Klinikaufenthalt und - ohne die Schulmedizin abzulehnen. Es war ein natürlicher, ganzheitsorientierter, körperzentrierter, komplementärtherapeutischer Weg. Das war DIE Hilfe und Unterstützung, die mich dahin brachte, wo ich heute bin.

 

Das Nervensystem will neu „gebaut“ werden so wie du nach einem Brand ein Haus neu erstellst. Deine Lebenskräfte wollen ihren Weg zurück in den Körper finden. Und das können Medikamente meiner Erfahrung nach nicht! So wird klar, dass der Körper mitbeteiligt werden muss, soll das gesund gelingen. Nur mit psychologischen Gesprächen und Medikamenten bleiben die Betroffenen im Prozess „stecken“ und werden nie mehr richtig gesund. Die Gesundheitsstrategie bleibt so Glücksache, es gibt immer wieder Rückfälle und Rückschläge.

 

Für den Weg des Körpers braucht es Fachleute, die sich in ganzheitsorientierter Körper- und Energiearbeit auskennen, den Prozess nachvollziehen und verstehen können.

 

Und der Betroffene muss wissen:

  • OHNE Willen, Disziplin, Durchhaltevermögen: kein neuer Weg
  • OHNE Gesundheitsstrategie: die Gesundheit wird reine Glückssache mit Rückschlägen und Rückfällen
  • OHNE Unterstützung von aussen: kein Weiterkommen

Ich bin überzeugt: Es lohnt sich für Betroffene, gesund werden zu wollen. Wenn sie wirklich bereit sind, erfolgt in der Regel ein grosser Lernprozess, eine grosse Persönlichkeitsentwicklung. 

Wie weiter...

Bist du in diesem Zustand, in einer solch grossen Lebenskrise, am Null-Punkt deines Lebens sozusagen. Deine Symptome sind während des Klinikaufenthaltes schlimmer geworden oder du konntest für dich nicht so profitieren, wie du dir das vorstelltest.

 

Dann gibt diesen einen anderen Weg, den du gehen kannst und ich dich begleiten kann. 

Dann musst du wissen: Es kann dich sehr verändern... Es ist kein einfacher Weg. Es geht durch Sümpfe, es geht durch Dickicht, durch Nebel, über Stock und Stein. Hinter jeder Kurve wartet eine nächste Kurve... 

 

Doch dieser Weg kann dich auch aus allem herausführen und dich dahin führen, wo du auch hin willst. Dafür ist es notwendig, die Chance deines Lebens beim Schopf zu packen! Es lohnt sich!

 

Ich kann dir meine Begleitung in einen anderen Aufbruch in DEIN Leben offerieren, wenn du das wünschst. Dazu stelle ich dir schon einmal folgendes kostenlos zur Verfügung: 

Lade sie dir frei herunter und mache dir deine eigenen Gedanken. Hast du Fragen dazu, dann kontaktiere mich gerne.

 

Herzlich, Gertrud Keller 

Polarity Therapie

KomplementärTherapeutin eidg. Dipl.


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