· 

Gedanken - wie sie dich ver-rücken können und was du dagegen unternehmen kannst

«Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken» , Marc Aurelius

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Sich gespalten, zersplittert, fragmentiert, zerteilt fühlen...?

Es ist zum Verrückt-Werden!

 

Das Geschäft mit den Hochsensiblen boomt gerade: "Woher kommen denn auf einmal all diese Hochsensiblen?"

 

Gleichzeitig scheint auch das Geschäft mit den Introvertierten zu florieren. Oder das mit Burnout...

 

Die Wissenschaft hat bewiesen...! Ja, und tausende von Forschungsberichten warten darauf gelesen zu werden. Tests werden gemacht. Neue Forschungen werden aufgegleist und organisiert. Bücher und Artikel geschrieben. Selbstdiagnosen erstellt. Interessegruppen und Selbsthilfegruppen gegründet. Es wird gehandelt!

 

So viele Gedanken, Worte und Fetzen, mit der Zeit weisst du nicht mehr, wo dir der Kopf steht. 

 

Die Wissenschaft - sie teilt Menschen auf, zerteilt, analysiert, löst in ihre Bestandteile auf, weil sie "wissen" will. Läuft es dir auch kalt über den Rücken, wenn du dir vorstellst, DAS passiert alles gerade mit dir? Ich bin überzeugt, du findest das nicht die Bohne von lustig. Es ist kein gutes Gefühl dabei.

 

Doch deine Vorstellung, DAS sind jetzt gerade DEINE Gedanken. Niemand kann sie sehen, du merkst aber die Auswirkungen deiner Gedanken und Vorstellungen im Alltag: Du kannst dich zersplittert, fragmentiert, gespalten oder abgespalten, in irgend einer Art verletzt und getrennt fühlen. Diese Gefühle sind absolut real. Worte wie gerade erwähnt und ähnliche wirst du kennen und selber in deiner Umgangssprache verwenden.

 

Die Wissenschaft organisiert uns Menschen also in neue Gruppen und es entstehen neue Diagnosen! Zum Beispiel: 20% der Menschen sind hoch sensibel, so und so viel sind Introvertierte. Die Diagnose "Burnout" usw. Dabei wird jeder Mensch sich noch kränker vorkommen. Auch sich gesund fühlende Menschen werden sich fragen, ob sie nicht doch...

 

Der Wissenschaft wird es allen Aufwänden zum Trotz nicht gelingen, das Wesen Mensch zu begreifen! Lies selber, warum ich davon überzeugt bin:

1. Gesundheit ist Energie in Bewegung

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Das Leben - Energie in Bewegung

Ich bin überzeugt, jeder Mensch ist einzigartig in seiner "Zusammensetzung von persönlichen Merkmalen". Es kommt darauf an, wie wir mit unseren Merkmalen, Fähigkeiten und Stärken umgehen und wie wir damit durchs Leben gehen.  

 

Du bist doch DU. Ich bin ICH. Du hast doch deinen Charakter, ich einen anderen. DU hast doch deine persönlichen Merkmale, Veranlagungen, Gefühle, Erfahrungen, Wünsche, Träume, Visionen. Das macht dich vollkommen. Einzigartig. 

 

Diese Haltung ist auch eine Haltung aus altem Menschheitswissen, wie das Dr. R. Stone im Polarity Gesundheitsmodell verankert hat, um Gesundheit zu fördern. Es zeigt, dass wir den Menschen besser "holistisch", also ganzheitlich begreifen sollen und müssen, wenn wir Gesundheit erlangen wollen.

 

DAS ist das Gegenteil von dem, was die Wisschenschaft macht!

 

Ich bin selber hochsensibel. Ich war extrem fragmentiert! Nur - weil ich intensiv mit mir selbst gearbeitet habe, konnte ich meine ursprüngliche Fähigkeit, von der ich nichts wusste, in mein Leben integrieren. Konnte ich meine Einzelteile wieder zusammennehmen und wieder "GANZ" werden.  

 

Ich verstehe auch die energetischen und traumatischen Zusammenhänge. Ich bin dazu ausgebildet, mit meiner natürlichen Intuition und Empathie Menschen zu helfen, ohne dass ich besonderes Aufheben davon mache. Es ist für mich natürliche Lebenskraft. Ein Geschenk. Meine Stärke. Ich lebe es einfach. Ich kenne heute meine klaren Grenzen. Ich bin introvertiert oder wortkarg, wenn ich über etwas nachdenke. Mich orientiere. Mal über eine kürzere, mal über eine längere Zeit; oder dann wenn ich keine Lust habe mit jemandem zu reden; nur für mich sein, "verdauen und verarbeiten" will. Dann bin ich wieder extrovertiert, wenn ich mich über etwas sehr freue und einfach Lust habe, es allen mitzuteilen. Ich bin mal traurig, mal genervt oder auch zornig, wütend und drücke das aus. 

 

Ich brauche das alles zum Leben und wäre auch nur ein Teil davon nicht da, ich wäre nicht mehr ICH!

2. Was du gegen ver-rückende Gedanken unternehmen kannst

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Innehalten und nachdenken, orientieren...

Halte einfach mal Inne!

 

Du liest richtig. Lasse dich von all den Gedanken über Hochsensibilität, Introvertiertheit, neuen Krankheiten und allem, was ich gerade beschrieben habe, keinesfalls "ver-rücken".

 

Es sind meine Gedanken und es ist nur Energie!

 

Vielleicht fängst du jetzt an zu lachen. Lauthals zu lachen. Über mich. Über dich. Dann lass uns gemeinsam lachen. Time-out! Halte inne und setze dich hin! 

 

Atme jetzt tief durch: 

Atme tief ein und wieder aus, tief ein und wieder aus. Spüre diesen Rhythmus. Ihn zu haben ist wunderbar. Er hilft, zu dir selbst zurück zu kommen, wenn Gedanken und zu viele Ideen einen fast ver-rückt machen. Beschliesse, alles, was an Themen und Gedanken in der letzten Zeit an dich herankam, wieder gehen zu lassen.

 

Atme vollständig aus:

Setze jedes einzelne Thema auf einen anders farbigen Ballon und lasse den ganzen Bund los. In den Himmel und davon schweben. Gehe nach draussen und atme tief die frische Luft ein, geniesse die Frühlingssonne. Wie herrlich! Freue dich auf die wärmere Jahreszeit, die wieder mehr Zeit im Freien mit sich bringen wird.

 

Orientiere dich an aufbauenden und ganzheitsorientierten Gedanken. Erinnere dich an deine Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit, gesund, ganz und am Leben zu sein. Vielleicht sitzt du wie ich gerade auf der Terrasse, riechst den Duft des Kaffees, den du dir und ich mir jetzt gerade gönne; ich betrachte die frisch erblühten Krokusse, die Primeln und Osterglocken.

 

Lässt du alle Gedanken aus dem Kopf gehen, wirst du erstaunt bemerken, wie du die kleinen Dinge wahrnehmen kannst und damit im Hier und Jetzt ankommst. All die Gedanken, welche gerade unnötig, manchmal auch widersinnig sind, bringen dich - das ist deren einzige Aufgabe - vom wirklichen konkreten Leben weg.  

 

 

Marc Aurelius sagte: "Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken." 

3. Zurück zu den Wurzeln

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Ganz und heil werden...

Unsere Aufgabe ist es, uns so anzunehmen, wie wir sind, und darin unsere Kraft, unseren eigenen Weg, unsere Bestimmung, unser Potential zu finden. Entscheidungen darüber zu fällen, wie wir mit unserem persönlichen, dem ureigenen "Lebensfilm" unterwegs sein wollen.

 

Marc Aurelius hat Recht. Diese Erfahrung hast du sicher auch schon gemacht: wenn du dich gerade damit befasst, ein rotes Auto zu kaufen, siehst du nur noch rote Autos auf den Strassen. Wenn du denkst, du bist hochsensibel, dann triffst du immer mehr Hochsensible. Wenn du denkst, du bist introvertiert, dann triffst du immer mehr introvertierte Menschen. Wenn du denkst, dass Burnout eine neue Krankheit ist, dann gibt es immer mehr Betroffene von Burnout...

 

Ich negiere damit auf keinen Fall die persönlichen Merkmale, Veranlagungen oder Beschwerden und Krankheiten von denen ich gerade schrieb. Die gibt es wirklich. Nur sprachen wir bisher nicht darüber. Jetzt reden und schreiben wir darüber. Doch jeder Mensch ist sensibel und introvertiert. Das gab es schon immer. Burnout gab es auch schon immer.   

 

Was passiert ist, dass wir uns in all diesen Gedanken und dem unbedingten Wissen-wollen immer mehr verlieren. Wir lassen uns "ver-rücken". Von all diesen Gedanken.

  • Was ist, wenn dieses Zerteilen, Aufteilen, Beurteilen, Verurteilen, Analysieren und Diagnostizieren uns einzig daran erinnern will, dass wir statt dessen GANZ werden sollen?
  • Was, wenn wir den Mittelweg und unseren Frieden in uns selber finden sollen?
  • Was, wenn wir unsere Gesundheit finden und aus der ganzen Fülle des Lebens leben sollen?

Das bedeutet einen Weg ins Hier und Jetzt unter die Füsse zu nehmen, der weg von den Gedanken in den eigenen Körper und zum Herzen führt, um bei sich selbst - zuhause - anzukommen. Gesund zu werden. Ein Weg zurück zu unseren Wurzeln. Und dieser Weg ist für viele sehr herausfordernd. Es wird auch gesagt, es sei der längste Weg, nach Hause zu kommen.

4. Die Macht der Gedanken und wie du sie selber steuern kannst

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Die Macht deiner Gedanken

Mit den Gedanken fängt alles an.

 

Während ich diesen Artikel schreibe, kommt tatsächlich dieser junge Mitarbeiter einer Haustechnikfirma an die Haustür und warnt vor dem "Gesindel, das sich gerade wieder in der Gegend herumtreibe".

 

Ich könnte diesem tüchtigen jungen Mann glauben, dass es genau so wäre, wie er sagt. Dann würde ich ordentlich Angst bekommen, gar in Panik verfallen. Meine Fantasie und Gedanken würden mir die unglaublichsten Bilder vorgaukeln, wenn ich das nur höre. Ich würde eines dieser Sicherheitssysteme kaufen und viel Geld dafür bezahlen. Du kennst das sicher auch. 

 

Was hast du das Gefühl, was danach passiert? Genau! Es würde prompt einen Einbruch geben. Gerade so, wie es einem unserer Nachbarn passierte (der einzige mit aktivem, funktionierendem, eingeschaltetem Sicherheitssystem). Und der einzige, der hier profitierte, wäre dann die Haustechnikfirma!

 

Wir ziehen das an, was wir glauben und denken. Der tüchtige junge Mann will für seinen Arbeitgeber Sicherheitssysteme verkaufen. Ich weiss und ich respektiere, dass es dieses "Gesindel" gibt und verhalte mich entsprechend. Ich - beende freundlich und bestimmt das "Gespräch". 

 

Interessanterweise fanden mein Partner und ich gerade ein paar Minuten zuvor heraus, dass während zwei Wochen unsere Kellertür unverschlossen blieb. Ohne einen negativen Vorfall. Was wäre wohl passiert, hätte ich DAS dem Haustechnik-Mitarbeiter erzählt?

 

 

Es sind nur Gedanken. Es ist in erster Linie nur Luft! Einfach Energie!

 

Fange an, deine aufbauenden Gedanken zu pflegen. Einen ganzen Tag lang. Setze jeden kritischen oder negativen Gedanken sofort auf einen Ballon, lasse ihn los und konzentrier dich auf das, was du gerade tust. Gerade hier und gerade jetzt. Erfreue dich zum Beispiel der neu erblühten Blumen, des frischen Grün in der Natur, des Lachen der Nachbarn, des Vogelgezwitschers, des Hundegebell in der Nachbarschaft. Gib auch deinen guten Gefühlen den Platz, den sie verdienen. Das erleichtert.

 

Du musst nicht all das (mit-)denken, was in die Welt gesetzt wird. Steuere deine Gedanken selber!

 

Wenn du einen Tag lang dich auf deine aufbauenden Gedanken konzentriert hast, wie wirst du dich am Abend wohl fühlen? Restlos zufrieden mit dem, was war? Was du gearbeitet und erlebt hast? Gut? Dankbar? Und - wirst du fortfahren mit aufbauendem Denken, der Erinnerung an deine Freude, Dankbarkeit und dass du gesund und am Leben bist? Dass du in Frieden leben darfst. Du kannst gespannt darauf sein, wie das weitergeht mit diesem Experiment, das dein Leben ist und auch wie sich das weiter auf dein Leben auswirkt. 

5. Meine eigene Erkenntnis

Ich werde weiterhin Frauen und Männern mit Polarity helfen, gesund zu werden. Ganz und heil zu werden. Ganzheitsorientiert. Körperzentriert. Jede und jeder, der es wirklich will, ist bei mir herzlich willkommen. Die Welt ein wenig gesünder und ganzer machen, das ist mein Anliegen.

 

In meine Praxis finden vorallem Menschen in schwierigen Lebenssituationen, komplizierten gesundheitlichen Zuständen wie Erschöpfung, Burnout, Schmerzen oder Wechseljahrbeschwerden. Sie entdecken hier ihr eigenes Potential, ihre hohe Sensibilität gehört mit dazu. Sie finden Klarheit, Orientierung, Unterstützung und Begleitung. In all diesen Fällen und noch einigen mehr finden Menschen in Polarity eine sanfte Art, zu sich zu kommen und wieder gesund und ganz zu werden. Es ist für alle jene geeignet, die mit sich selbst und dem eigenen Körper in Kontakt kommen möchten. Gesundheit zu stärken und fördern - statt Krankheiten behandeln. 

 

Herzliche Grüsse, Gertrud Keller

Polarity Therapie, KomplementärTherapeutin eidg. Dipl. 

 

...der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstsein


Mehr zum Thema