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Gedanken - wie sie dich ver-rücken können und was du dagegen unternehmen kannst

«Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken» , Marc Aurelius

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Sich gespalten, zersplittert, fragmentiert, zerteilt fühlen...?

Es ist zum Verrückt-Werden!

 

Das Geschäft mit den Hochsensiblen boomt gerade. Ich las gerade die Frage: "Woher kommen denn auf einmal all diese Hochsensiblen?" Gleichzeitig scheint auch das Geschäft mit den Introvertierten zu florieren. Oder das mit Burnout! 

 

Eine Menge an Forschungsberichten warten darauf gelesen zu werden. Denn es wurde ja wissenschaftlich bewiesen. Neue Forschungen von namhaften Persönlichkeiten werden aufgegleist und organisiert. Tests werden gemacht, Selbstdiagnosen erstellt. Bücher und Artikel geschrieben. Interessegruppen und Selbsthilfegruppen gegründet. Gerade so, als würden neue Menschenrassen gebildet! So viele Gedanken und Worte, mit der Zeit weisst du nicht mehr, wo dir der Kopf steht.

 

Unsere Wissenschaft teilt Menschen auf, zerteilt, analysiert, löst in ihre Bestandteile auf. Das ist ihre Arbeit. Das ist jedoch nicht die Bohne von lustig, wenn du dir vorstellst, dass das gerade mit dir passiert! Kein gutes Gefühl. Das passiert jedoch und wir sehen es nicht. Es sind Gedanken. Wir merken aber die Auswirkungen im Alltag: Gefühle des Zersplittert-Sein, Fragmentiert-Sein, sich "gespalten" oder "abgespalten", in irgend einer Art "verletzt" und "getrennt" fühlen sind absolut real. Die Worte kennst du sicher in deiner Umgangssprache.

 

Ich bin ein Mensch. Du bist ein Mensch. Ich habe einen Charakter und du hast einen anderen. Ich hab meine persönlichen Merkmale und Veranlagungen, Gefühle, Erfahrungen, Wünsche, Träume, Visionen. Ich bin ich. All das macht mich aus. Punkt. Du hast das genauso. Du bist du. Das alles macht dich aus. Punkt. Jeder Mensch hat das. Und das macht einen Menschen vollkommen. Einzigartig.  

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Das Leben - Energie in Bewegung

Ich bin hochsensibel. Weil ich sehr lange mit mir selbst gearbeitet habe, konnte ich meine ursprüngliche Fähigkeit, von der ich lange nichts wusste, wieder in mein Leben integrieren. Ich verstehe auch die energetischen und traumatischen Zusammenhänge. Ich bin dazu ausgebildet, mit meiner natürlichen Intuition und Empathie Menschen zu helfen, ohne dass ich heute noch besonderes Aufheben davon mache. Ich lebe es einfach. Es ist für mich natürliche Lebenskraft. Ein Geschenk. Meine Stärke. Tatsächlich war das sehr lange Zeit nicht so. 

 

Und zwischendurch bin ich auch wieder mal unsensibel, weil das der Ausgleich ist. Ich setze klare Grenzen. Ich bin introvertiert oder wortkarg, wenn ich über etwas nachdenke. Mich orientiere. Mal über eine kürzere, mal über eine längere Zeit; oder dann wenn ich keine Lust habe mit jemandem zu reden; nur für mich sein, "verdauen und verarbeiten" will. Dann bin ich wieder extrovertiert, wenn ich mich über etwas sehr freue und einfach Lust habe, es allen mitzuteilen. Ich bin mal traurig, mal genervt oder auch zornig, wütend und drücke das aus. Wie jeder gesunde Mensch. Es gehört zum Menschen und jeder Mensch ist einzigartig in seiner "individuellen Zusammensetzung von persönlichen Merkmalen", wenn ich es mal so beschreiben darf.

Was du gegen Ver-rückende Gedanken unternehmen kannst

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Innehalten und nachdenken, orientieren...

Einfach mal innehalten!

 

Ich lasse mich von all den Gedanken über Hochsensibilität, Introvertiertheit und allem, was sonst noch im Umlauf ist, jetzt keinesfalls «ver-rücken». Und weil ich das nicht will, halte ich einfach mal inne und setze mich hin.

 

Ich lache auf einmal, lache lauthals. Über mich. Time-out!

 

Mir kommt dieses Zitat in den Sinn von Marc Aurelius: Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken. Ist das wirklich so? Und genau jetzt denke ich für mich: die Aussage ist so was von wahr! 

 

Tief durchatmen:

 

Ich atme tief ein und wieder aus, tief ein und wieder aus. Diesen Rhythmus zu haben ist so was von wunderbar. Es hilft, zu sich selbst zurück zu kommen, wenn Gedanken und zuviele Ideen einen fast verrückt machen. Ich beschliesse, alles, was an Themen und Gedanken in der letzten Zeit an mich herankam, wieder gehen zu lassen.

 

Ausatmen. Jedes einzelne Thema setze ich auf einen anders farbigen Ballon und lasse den ganzen Bund los. In den Himmel und davon schweben. Ich gehe nach draussen und atme tief die frische Luft ein, geniesse die Frühlingssonne. Wie herrlich! Ich freue mich auf die wärmere Jahreszeit, die wieder mehr Zeit im Freien mit sich bringen wird.

 

Ich werde ab sofort nur noch aufbauende und ganzheitsorientierte Gedanken denken. Ich werde mich an meine Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit erinnern, gesund, ganz und am Leben zu sein. Ich sitze auf der Terrasse, rieche den Duft des Kaffees, den ich mir jetzt gerade gönne; betrachte die frisch erblühten Krokusse, die Primeln und Osterglocken. Ich bin immer wieder erstaunt, wie ich die kleinen Details wahrnehmen kann, wenn ich alle Gedanken aus dem Kopf gehen lasse und damit im Hier und Jetzt ankomme. All die Gedanken, welche gerade unnötig, manchmal auch widersinnig, sind und mich - das ist ihre einzige Aufgabe - vom wirklichen konkreten Leben wegbringen.  

zurück zu den wurzeln

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Ganz und heil werden...

Unsere Aufgabe ist es, uns so anzunehmen, wie wir sind, und darin unsere Kraft, unseren eigenen Weg, unsere Bestimmung, unser Potential zu finden. Entscheidungen darüber zu fällen, wie wir mit unserem ureigenen, persönlichen "Film" unterwegs sein wollen.

 

Marc Aurelius hat Recht. Wenn wir denken, wir sind hochsensibel, dann sehen wir immer mehr Hochsensible. Das ist das, was gerade passiert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Wenn wir denken, wir sind introvertiert, dann sehen wir immer mehr introvertierte Menschen. Wenn wir denken, dass Burnout eine neue Krankheit ist, dann gibt es immer mehr Betroffene von Burnout. Und - wenn wir ein bestimmtes rotes Auto haben möchten, dann sehen wir nur noch dieses eine rote Auto auf den Strassen!

 

Ich will damit auf keinen Fall die persönlichen Merkmale oder Veranlagungen oder Beschwerden und Krankheiten negieren. Die gibt es wirklich. Nur haben wir bisher nicht darüber gesprochen. Viele Frauen, Männer, Kinder leiden deswegen. Jetzt reden und schreiben wir darüber und das ist sehr gut, weil - das sind wunderschöne persönliche Potentiale. Doch es gab hochsensible oder introvertierte Menschen schon immer. Burnout gab es auch schon immer. Das alles wurde einfach anders genannt.  

 

In all diesen Gedanken und dem unbedingten Wissen-wollen verlieren wir uns immer mehr. Wir lassen uns «ver-rücken». Von Gedanken.

 

Was ist, wenn dieses Zerteilen, Aufteilen, Beurteilen, Verurteilen, Analysieren und Diagnostizieren uns einzig daran erinnern will, dass wir statt dessen GANZ werden sollen? Was, wenn wir den Mittelweg und unseren Frieden in uns selber finden sollen? Was, wenn wir unsere Gesundheit finden und aus der ganzen Fülle des Lebens leben sollen? Im Hier und Jetzt! Das bedeutet einen Weg unter die Füsse zu nehmen, der in den eigenen Körper und zum Herzen führt, um bei sich selbst - zuhause - anzukommen. Gesund zu werden. Und dieser Weg ist für viele sehr herausfordernd.

 

Doch hat dir schon jemand mal erklärt, dass es darum geht und so, dass du es verstehst?  

Die macht der gedanken

Gertrud Keller Polarity Grenchen
Die Macht deiner Gedanken

Gedanken. Mit den Gedanken fängt alles an. Während ich diesen Artikel schreibe, kommt tatsächlich ein junger Mitarbeiter einer Haustechnikfirma an die Haustür und warnt vor dem "Gesindel, das sich gerade wieder in der Gegend herumtreibe". Er will für seinen Arbeitgeber Sicherheitssysteme verkaufen. Ich beende freundlich und bestimmt das "Gespräch". Interessanterweise fanden mein Partner und ich gerade ein paar Minuten zuvor heraus, dass unsere Kellertür zwei Wochen lang (!) unverschlossen blieb. Ohne einen negativen Vorfall. Was wäre wohl passiert, hätte ich ihm DAS erzählt? Ich könnte diesem tüchtigen jungen Mann glauben, dass es genau so wäre, wie er sagt. Dann würde ich Angst bekommen, gar in Panik verfallen. Ich würde dieses Sicherheitssystem kaufen und viel Geld dafür bezahlen.

 

Was hast du das Gefühl, was danach passiert? Genau! Es würde prompt einen Einbruch geben. Gerade so, wie es einem unserer Nachbarn passierte (der einzige mit aktivem, funktionierendem, eingeschaltetem Sicherheitssystem). Wir ziehen das an, was wir glauben und denken. Der einzige, der hier profitierte, wäre dann die Haustechnikfirma! Doch - ich weiss und ich respektiere, dass es dieses "Gesindel" gibt und verhalte mich entsprechend...

 

Ich mache jetzt erst recht weiter mit den aufbauenden Gedanken. Den ganzen restlichen Tag. Jeden kritischen oder negativen Gedanken setze ich sofort auf einen Ballon, lasse ihn los und konzentriere mich auf das, was ich gerade tue. Hier und Jetzt. Erfreue mich der neu erblühten Blumen, des frischen Grün in der Natur, des Lachen der Nachbarn, des Vogelgezwitschers, des Hundegebell in der Nachbarschaft. Ich fühle mich gut. Ich fühle mich erleichtert. Ich muss nicht all das (mit-)denken, was in die Welt gesetzt wird. 

 

Es sind nur Gedanken. Es ist in erster Linie nur Luft! Viel Luft!

 

Am Abend bin ich restlos zufrieden mit dem, was heute war, was ich gearbeitet und erlebt habe. Ich fühle mich gut. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Und - ich werde fortfahren mit aufbauendem Denken, der Erinnerung an meine Freude, Dankbarkeit und dass ich gesund und am Leben bin. Dass ich in Frieden leben darf. Und ich bin gespannt darauf, wie das weitergeht mit diesem Experiment, das mein Leben ist und auch wie sich das weiter auf mein Leben auswirkt. 

Eine Erkenntnis

Ich werde weiterhin Frauen und Männern mit Polarity helfen, gesund zu werden. Ganz und heil zu werden. Ganzheitsorientiert. Körperzentriert. Jede und jeder, der es wirklich will, ist bei mir herzlich willkommen. Die Welt ein wenig gesünder und ganzer machen...

 

Es finden vorallem Frauen in schwierigen Lebenssituationen, komplizierten gesundheitlichen Zuständen wie Erschöpfung, Burnout, Schmerzen oder Wechseljahrbeschwerden in meine Praxis und entdecken hier ihr eigenes Potential, und ihre hohe Sensibilität gehört mit dazu. Sie finden Klarheit, Orientierung, Unterstützung und Begleitung. Ich begleite aber auch Frauen und Männer mit anderen Beschwerdebildern. Polarity ist sanfte Arbeit und deshalb sehr geeignet für Hochsensible, die mit sich selbst und dem eigenen Körper in Kontakt kommen möchten. 

 

Das ist mein Anliegen. Das ist meine Arbeit. Menschen zu helfen ganz zu werden und nicht - sie aufzuteilen...

 

Herzliche Grüsse
Gertrud Keller

Polarity Therapie

KomplementärTherapeutin eidg. Dipl. 

 

...der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstsein


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