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Die Macht der Gedanken und 3 Tipps für eine gute Hygiene

 "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit." Weisheit aus dem Tao
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Die Macht der Gedanken - Gertrud Keller Polarity Grenchen

Fühlst du dich auch so, als würdest du fremd gesteuert? Ja, viele Erfolgstrainer sind sich darin einig und es gibt umfassende Studien (vor allem im Spitzensport?!), die aufzeigen:

 

Dein Leben wird von ca. 80-90% durch unbewusste "Programme" gesteuert!

 

Unter "unbewusste Programme" kannst du dir Gedankenmuster, Glaubenssätze oder Gewohnheiten vorstellen, denen du dir nicht bewusst bist, da sie sehr tief in dir verankert sind.

 

Die positiven, guten sind sehr wichtig und nützlich, aufbauend; die negativen schränken dich und dein Potential ein. Daher ist es so wichtig, immer wieder mal eine bewusste Gedankenhygiene vorzunehmen. Zwei Beispiele von Glaubenssätzen:

  1. Hast du als Kind etwas falsch gemacht, hörtest du vielleicht jedesmal: "Du bringst es ja doch nie zu etwas"
    Frage: Wie redest du heute mit dir selbst?
  2. "Nimm Dich in acht vor den Menschen, die meinen es letztlich immer schlecht mit Dir".
    Frage: Wie gehst du heute auf andere Menschen zu?

Diese zwei Beispiele zeigen deutlich, wie solche zur Gewohnheit gewordenen Glaubenssätze dein Leben buchstäblich organisieren. Aber nicht nur damals, als Kind - auch heute wirst du täglich programmiert: du wirst durch die Medien beeinflusst - durch praktisch immer negative Nachrichten. Beeinflussung durch das Fernsehen, der Werbung etc.

 

Und - zu guter Letzt - programmierst du dich selbst durch negative Gedanken, wenn du dir Sorgen machst, bei Stress... 

Wie du selbst eine Gedankenhygiene starten kannst

Gedanken - das ist ein riesiger Themenkomplex, eine never ending story. Aus diesem Grund gehe ich einzig ein auf die Quantität und Qualität an Gedanken, die wir haben können. Es ist die einfachste Art aufzuzeigen, was mit Gedankenhygiene gemeint ist. Du findest anschliessend gleich 3 praktische Tipps, die dir helfen, bei dir selbst eine Gedankenhygiene zu starten. 

  • Wenn du viele Gedanken im Kopf hast und diese auch noch schnell kreisen. Du kannst nicht abstellen, kommst nicht zur Ruhe. Der "mind" ist wie ein Karussell, ein Hamsterrad und hört nicht auf zu drehen, die Konzentration leidet. Mit der Zeit wirst du krank. Das ist das, was Paracelsus meinte mit seiner Aussage: "Der Mensch ist krank, weil er nie still ist".

Meine 3 Tipps:

  1. Achtsamkeit: Der erste Schritt ist, dass du überhaupt merkst, was alles in deinem Kopf passiert! Nimm dir einen Tag oder auch nur eine Stunde vor (trage dir dafür einen Termin in der Agenda ein) und beobachte in dieser Zeit, was du denkst, gerade in diesem Augenblick - wenn du die Person X siehst, wenn du an eine Arbeit von morgen denkst, wenn du isst, wenn du nichts tust. Schreibe dir diese Gedanken auf.

  2. Quantität: Die Geschwindigkeit der Gedanken ist interessanterweise direkt mit der Frequenz des Atems gekoppelt (daher hälst du bei tiefer Konzentration den Atem an). Nur schon ein paar wenige Minuten bewusstes, verlangsamtes Atmen beruhigt den Geist und verbessert die Konzentration. Eine Atem-Meditation ist eine wunderbare, mentale Technik - für die einen. Doch Atmen und Meditation ist nicht in jedem Fall geeignet, die Gedanken zu verlangsamen, es kann das Gegenteil bewirken. Sorge gut für dich. Atmen und Gehen bringt dich auf sanfte Art und wunderbar gesund zum Ziel.

  3. Qualität, Inhalt: Besonders vor dem Schlafengehen und direkt nach dem Erwachen sind positive Einflüsse, Gedanken sehr wichtig - singe den Kindern beispielsweise ein Gute-Nacht-Lied. Was tust du für dich? Positive Gedanken, Meditation, ein gutes Buch, bezaubernde Musik sind allemal besser als die Spätausgabe der Tagesschau. Das gilt ebenso am Morgen gleich nach dem Erwachen.

Probiere es aus und schreibe mir darüber, ob du erfolgreich warst. Schon diese 3 Schritte werden dir möglicherweise viele Erkenntnisse bringen.

 

Herzliche Grüsse, Gertrud Keller

Polarity Therapie, KomplementärTherapeutin mit eidg. Diplom


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