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Wie du isst und verdaust sowie die 6 Grundregeln für eine gute Verdauung

„Unser Körper ist unser Haus und Tempel, in welchem unsere Seele als Bewusstsein und Königin in ihrem Reich lebt. Es liegt alleine in unserer Verantwortung, diesen Tempel fit, sauber und gesund zu erhalten.“ Dr. R. Stone

 

Du erlebst gerade deine eigene «Essgeschichte»! Und bist auf der Suche nach Hilfe und Informationen, weil es höchste Zeit ist, etwas zu verändern: 

Verdauungsbeschwerden, Gewichtsprobleme, Unverträglichkeiten und Allergien zwingen dich, dich mit deinem Verdauungssystem auseinanderzusetzen.

 

Medikamente und Nahrungsergänzung sind gerade die einzige Alternative. 

 

Und – deine innere Stimme teilt dir mit, dass es das nicht sein kann. Du stellst dir gerade vor, wie du alles essen kannst, was dir schmeckt und du brauchst, ohne «aufzupassen». Das ist ein Traum und du weisst, dass du den verwirklichen kannst. Wenn du das willst, dann kannst du es auch. 

 

Fragst du dich, wie du deine Ernährungsgewohnheiten umstellen sollst und kannst! Wie du erfolgreich dahin kommst? Viele Ratschläge hast du schon befolgt und möglicherweise auch unzählige Diäten ausprobiert. Nichts half dir bisher und du fragst dich, was du noch tun sollst? Es widerstrebt dir auch wirklich, auf Medikamente und Nahrungsergänzung angewiesen zu sein, was die Sache wirklich nur noch verschlimmert.

 

Bist du in der Situation, dass du kaum mehr essen kannst, was du bisher gegessen hast? Oder denkst du grundsätzlich daran, deine Ernährung umzustellen? Dann stelle ich dir 2 Fragen:

  1. Was würde es dir bedeuten, einen anderen Weg zu kennen, mit deinem Verdauungssystem umzugehen als du es bisher gewohnt warst?
  2. Was würde es dir ausserdem bedeuten, eine Alternative an der Hand zu haben bei der Frage, ob du weitere Medikamente entgegennehmen sollst?

Gesundheit kannst du essen

In allen Fällen ist es sehr sinnvoll und wichtig, dass du als erster Schritt in deine richtige Ernährung zuerst deine Verdauung als Funktion anschaust. Die Verdauung ist ein Prozess und diesen Prozess der Verdauung teile ich in folgende Phasen ein:

  1. Nahrungsaufnahme
  2. Verdauung
  3. Nährmittelverwertung bzw. Aufnahme von Nahrungssubstanzen in den Körper
  4. Oxidation (und weitere chemische Prozesse)

Der Grundsatz lautet - wird jede Verdauungsphase gutausgeführt, begünstigt dies die nachfolgende Phase in der Kette. Ganz in diesem Sinne sind für mich die ersten beiden Punkte so ausschlaggebend für die Nahrungsverwertung und Oxidation bzw. Ausscheidung, dass ich in diesem Artikel einzig auf die beiden ersten Punkte eingehe. Gesundheit kannst du buchstäblich essen!

1. Deine Nahrungsaufnahme

Die Nahrungsaufnahme fängt mit deinem Mund an. Eine gute Nahrungsaufnahme meint, dass du beim Essen gut einspeichelst und kaust, und dadurch deine Verdauung und Verwertung sehr stark verbesserst und selbst beeinflussen kannst.

 

Daran merkst du bereits, dass es sinnvoll ist, möglichst Nahrung zu sich zu nehmen, die vollständig im Magen und Zwölffingerdarm verdaut, durch die Leber chemisch verarbeitet, durch die Eingeweide in den Organismus aufgenommen und der Rest durch den Darm ganz ausgeschieden werden kann.

 

Eine Frage: Wie gerne bekommst du vorgeschrieben, was du essen sollst und was nicht?

 

Ich auch nicht...!!

 

Deshalb findest du hier einige physiologische Grundkonzepte zum Thema Nahrungsaufnahme, zu denen du dir deine eigenen Gedanken machen kannst...

Ballaststoffe

Warum sind sie so wichtig? Ballaststoffe helfen dem Darminhalt, in Bewegung zu bleiben und letztendlich auszuscheiden. Hasst du keine regelmässige Darmentleerung (mindestens einmal pro Tag), führt das zur Selbstvergiftung.

 

Je mehr Material es zu transportieren gibt, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Darm zu tun hat und arbeitet. Isst du als Beispiel aber nur Tomatenspaghetti und Schoggicrème (Kohlenhydrate), wird zwar alles vom Körper aufgenommen, doch am Ende des Verdauungsvorgangs kann kein „Päckli“ gebildet werden mit Hilfe der Ballaststoffe und - der Darm stagniert!

Der Magen und seine Säfte

Kohlenhydrate (Stärke) werden im Mund und im Zwölffingerdarm zersetzt. Sie brauchen zur Verdauung keine Magensäfte!

Proteine hingegen, vor allem tierische, werden ausschliesslich durch die Magensäfte zersetzt.

 

Daher solltest du Proteine in der Speisefolge unbedingt vor den Kohlenhydraten essen. Sind die Magensäfte von den Proteinen bereits besetzt, können Kohlenhydrate nicht durch und es erfolgt – wegen der unvollständigen, chemischen Prozesse - eine Zersetzung durch Bakterien statt Verdauung, was zu Gasbildung und Alkohol als Nebenprodukten führt.

Kohlehydrate und das „gesunde“ Morgenmüesli mit Milch

Dr. Stone war Gegner davon, Müesli mit Flüssigkeit aufzuweichen. Damit habe auch ich meine Mühe. Ich probierte es einmal und schon die Vorstellung daran hindert mich, DAS weiter zu versuchen. Ich bin überzeugt, dass auch du von einem trockenen Müesli nicht mehr als zwei Bissen Müesli hinunterbringen.

 

Aber - und um das geht es hier eigentlich: Für eine sinnvolle Verdauung muss der Speichel an die Stärke im Müesli herankommen, um sie aufzuspalten. Wenn diese aber durch die Flüssigkeit bereits in Beschlag genommen ist, kann der Speichel seine Arbeit nicht machen. Die Stärke wird nicht verdaut und führt zu grosser Säurebildung, was sich mit der Zeit in Gelenken und Knochen niederschlagen kann.

 

Das zweite ist die Milch – also die Mischung von Proteinen und Kohlehydraten. Aufgrund der obigen Ausführung verstehst du jetzt, warum DAS keineswegs gesundheitsfördernd ist.

 

Achte deshalb darauf, beim Müesli erstens nicht zu viel Flüssigkeit zu nehmen, zweitens nicht zu lange einzuweichen und das Müesli möglichst sofort zu essen. Wenn ich Lust auf ein Müesli habe, ersetze ich die Milch mit Wasser. Das ist problemlos und ich habe schnell gemerkt, dass ich dadurch viel mehr vom Müesli habe – nämlich das grössere Geschmackserlebnis. Und keine Verdauungsprobleme mehr!

 

Das „Birchermüesli“ heutzutage hat übrigens nichts mehr mit dem Original Müesli zu tun, das Dr. Bircher so bekannt gemacht hat. Es lohnt sich das nachzuforschen. Das alleine kann dich zum Nachdenken bringen.

Prinzip der Trennkost

Aus den bisher genannten Gründen ist es wirklich gesundheitsfördernd, beim Essen Proteine und Stärke zu trennen. Die Trennkost empfiehlt als ein Beispiel, die Fleischmahlzeit am Mittag einzunehmen, die Kohlenhydratmahlzeiten eher am Abend. Jetzt verstehst du auch wieso. Es kommt noch etwas dazu: Für die Verdauung werden Enzyme (Schlüssel zum Aufbrechen der Nahrung) bereitgestellt, je nachdem, welche Nahrung den Magen erreicht.

 

Pro Verdauungsvorgang können nur eine bestimmte Anzahl Enzyme produziert werden.

 

Wenn wir ein mehrgängiges, reichhaltiges Menü essen, kann ein Teil der Nahrung nicht richtig verdaut werden, da ganz einfach die Enzyme fehlen. Daher ist für den Verdauungsapparat ein Eintopf sehr schonend, weil er mit einem „Enzymsatz“ verdaut werden kann - der ganze Mageninhalt hat dieselbe Nahrungsstruktur.

Braten und Frittieren

Die Leber trennt auf bei 40 Grad Celsius!

 

Gibst du jetzt einem Chemiker die Aufgabe, bei ca. 200 Grad Celsius zusammengeschweisste Nahrungsteile unter lediglich 40 Grad Celsius wieder vollständig voneinander zu trennen, was würde dieser Ihnen wohl sagen...

 

SÄURE / BASE

Kombinierst du saure Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte oder Essig mit stärkehaltigen wie Brot, Getreide oder Kartoffeln, wirst du die Folge schnell erfahren: Fermentation, Magenbrennen und Entstehung von Gasen.

Trinken zum Essen

Du hast gelesen, dass für eine gute Verdauung das Einspeicheln so wichtig ist. Weitere, zugeführte Flüssigkeit nimmt dem Speichel den Platz weg und begünstigt dadurch eine schlechtere Verdauung bei gleichzeitiger Gefahr, dass du dein Essen einfach hinunterschwemmst (das Nicht-Trinken zwingt Sie, richtig zu kauen).

 

Durch Trinken reduzierst du dein Verdauungsfeuer.

 

Darauf gehe ich unter dem Punkt Verdauung in diesem Artikel noch gezielter ein. Stellst du um, ist es wirklich nur eine Gewohnheitssache und geht nach ein paar Tagen problemlos.

 

Trinken ist jedoch ebenso überlebenswichtig wie Atmen. Trinke viel zwischen den Mahlzeiten. Wie wichtig das Trinken von – Wasser – ist und wie du anfangen kannst, mehr Wasser zu trinken, darüber informiere ich in meinem e-book „Gesundheit natürlich erleben – Unser täglich Wasser“, das du dir kostenlos herunterladen kannst. 

Wann wieviel essen

„Iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und abends wie ein Bettler“, sagt eine Volksweisheit.

 

Diesem Glaubenssatz bin ich selber ein halbes Leben gefolgt! Ich habe ihn schnell und gründlich entsorgt und die Auswirkungen eben so schnell am eigenen Körper erfahren!

 

Auch Dr. Stone hielt dies nicht für sehr weise. Warum? Der Körper regeneriert und repariert während der Nacht. Am Morgen wartet also Abfall darauf, ausgeschieden zu werden.

 

Wenn du beginnst, dein Körpersystem am Morgen zu unterstützen, Abfallstoffe zu entsorgen, hilfst du dir selber mehr, als du denkst. Ein Glas lauwarmes Wasser mit einigen Spritzern frischer Zitrone helfen wunderbar.

 

Ein volles Menü am Morgen ist so, wie wenn du einen kalten Automotor auf Hochtouren jagst. Gib deiner Verdauung also etwas Zeit! Der Magen ist noch etwas träge und die Verdauung erst am Erwachen. Ein bis zwei Stunden nach dem Aufstehen ist ein Frühstück gut. Bei den meisten Menschen ist dies in der Regel um die „Znüni-Zeit“ der Fall.

 

Die grösste Mahlzeit (auch Schwerverdauliches wie Fondue, Raclette, Fleisch etc.) solltest du am Mittag essen. Dein Verdauungsfeuer ist nämlich jetzt am Höchsten. Und - dein Körper hat danach genügend Zeit zum Verdauen.

 

Beim Nachtessen gilt - nicht zu schwer, nicht zu viel. Den Rohkost-Anteil nicht mehr zu hoch ausfallen lassen. Direkt vor dem Schlafen möglichst nichts mehr essen, der Schlaf ist tiefer. Diese Erfahrung hast du sicher auch schon selber gemacht.

Erkältung und Essen

Eine alte Volksweisheit lautet „Hungere eine Erkältung aus, sonst mästest du das Fieber“. In der Regel hast du bei Erkältung keinen Hunger. Hörst du auf dieses Signal, bist du schneller wieder gesund!

Mehr frisches Obst und Gemüse fördert die Gesundheit

Damit ist möglichst biologisches Gemüse gemeint. In diesem Punkt sind sich sogar sämtliche Ernährungswissenschaftler einig!

2. Deine Verdauung

„Nahrung wird verdaut, genau wie Heizmaterial verbrannt wird.“  Dr. Randolph Stone.

 

Verdauen als die Funktion eines brennenden Feuers in einem Ofen.

 

Du verlangst täglich Dienstleistungen von deinem Körper und - von deinem Auto. Sorge auch für deinen eigenen Körper, der die Hauptarbeit leistet, in gleicher Weise wie für dein Auto, das Sie lediglich befördert?

 

Und - hast du schon einmal von Hand einen Ofen eingefeuert?

Wer das schon mal gemacht hat - ein Feuer anfachen - weiss, worauf geachtet werden muss. Ich selber wuchs in einem Haus auf, in dem die einzigen Heizquellen – ein Holzofen in der Küche zum Kochen und ein grosser Ofen zum Einfeuern des Kachelofens in der Stube – waren. Ich bin heute überzeugt davon, dass ich aufgrund dieser Erfahrung meine eigene neue Ernährung schnell und gründlich verstanden habe.

Du achtest darauf:

  • Du brauchst wenig klein geschnittenes, trockenes Holz zum Anfeuern. Als Grundlage hast du etwas Restasche vom vergangenen Feuer sowie Zeitungspapier oder anderes Brennmaterial zum Starten.
  • Du sorgst für gute Zugluft an einem oberen und einem unteren Ort
  • Als Brennmaterial schichtest du nicht zu viel und zu grobes und wichtig – trockenes - Holz auf zum Anfeuern
  • Du wartest, bis die Flammen das Holz ganz erfasst haben, bevor du nachschiebst und...
  • Für ein gleichmässiges Feuer schiebst du nicht zu viel Brennmaterial auf einmal in den Ofen
  • Du drosselst die Zugluft
Ein wirklich gutes Feuer benötigt also guten Sauerstoff, das richtige Brennmaterial, einen guten Boden und Ort und - den richtigen Umgang. Du wählst DEN Brennstoff aus, der am besten brennt, der trocken ist und bei dem am wenigsten Schlacke übrig bleibt, der am wenigsten Rauch erzeugt! 

Die 6 Grundregeln für deine gute Verdauung

Aus dem vorangehenden praktischen Beispiel leiten sich die folgenden 6 Grundregeln ab:

  1. Wähle nur die qualitativ besten Nahrungsmittel für dich aus!
    Dein Ziel soll sein, dass du maximal viel Energie für eine möglichst vollständige Verwertung erzielen. So, als wolltest du, dass nur feine Asche bei deinem Holzfeuer zurück bleibt und eine minimale Menge an Giftstoffen.
  2. Kaue deine Nahrungsmittel lange und speichle sie gut ein, damit sie gut vorbereitet deinen Magen erreicht (Verbrennung). Genau so, als wolltest du klein geschnittenes und trockenes Holz zum Anfeuern bereit stellen.
  3. Trinken zum Essen. Wenn du gerade anfängst ein Feuer zu machen, schüttest du da gleich Wasser nach?
    Das beantwortet deine Frage, warum du während des Essens nur wenig oder gar nicht trinken sollst, um dein Verdauungsfeuer nicht zu mindern oder auszulöschen.
  4. Weniger ist mehr! Weniger Kombination von Lebensmitteln innerhalb einer Mahlzeit erleichtern der Verdauung die Arbeit enorm.
    Ein Feuer brennt wunderbar mit gutem, trockenen Holz. Mischst du deinem Feuer verschiedenartige Brenn- oder gar Abfallstoffe bei, wird es mehr rauchen und motten als brennen, wenn überhaupt!
  5. Atmosphäre beim Essen. Hast du auch schon festgestellt, wie wichtig die Atmosphäre beim Essen ist?
    Unruhige Orte, Stress oder Probleme wälzen beim Essen beeinflussen die Verdauung negativ – hin zu Krämpfen, Schmerzen, Unwohlsein, Aufstossen, Durchfall etc. Bist du wütend oder aufgebracht, nimm also lieber heisse Getränke zu sich, statt zu essen.
  6. Reinigungskur für das Verdauungssystem. Ein- bis zweimal jährlich eine sanfte Fasten-Reinigungskur entschlacken und entgiften deinen Verdauungsapparat – hin zu mehr Kraft und Wohlbefinden. Leber und Nieren übernehmen hier die Funktion eines Kaminfegers!
Deinem Ofen gönnst du das auch: Die sporadische Ofen- und Kaminreinigung durch den Kaminfeger ist in unseren Häusern heute gar obligatorisch. Der Kamin riecht danach weniger, der Rauch zieht wieder besser ab und Ihr Feuer prasselt wieder leichter... Bei Gelegenheit empfehle ich dir gerne auch den Besuch einer Kehrrichtverbrennungsanlage (ja pfui, das stinkt – genau!) oder, die Gelegenheit wirklich wahrzunehmen, wenn du sie erhälst. Gerade an diesem Ort kannst du enorm viel über Verbrennung lernen! Gleichzeitig lernst du etwas über die Funktion deines Verdauungsapparates und darüber, wie du deine Mahlzeiten am besten zusammen stellst!

Gase

...das Problem sind vielmehr die Gase im Verdauungssystem - Gertrud Keller Polarity Grenchen

Dr. Randolph Stone sagte:

„Unvollständige Verdauung ist verantwortlich für exzessive Gasbildung und viele Arten der Gesundheitsschädigung.“

„...das Problem sind vielmehr die Gase...wie bei Jauchegruben, wo die Gase viel gefährlicher wirken als die Jauche selbst.“ 

 

Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen und kann gerade das zweite Zitat von Dr. Stone wirklich betätigen.

 

Sehen wir uns das Prinzip genauer an!

 

Der Dickdarm stellt das grösste Reservoir von Gasen im Körper dar. Oftmals ist es dann so, dass er sich durch den hohen Gasdruck verformt! Schlimmer ist - und das ist allgemein viel weniger bekannt - dass die Gase sich nicht nur im „Verdauungsschlauch“ (Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm) befinden, sondern problemlos ins Gewebe oder Blut gelangen können.

 

Herzprobleme beispielsweise können manchmal auf Gase zurückgeführt werden, die zum Zwerchfell steigen, sich stauen und dann auf das Herz drücken. Die Schulmedizin stellt dann Herzfunktionen fest, die deutlich unter dem Schnitt sind, und das ist dann ein grosses Rätsel, weil kein „Defekt“ festgestellt werden kann.

 

Gase können auch ins Blut gelangen und sind Verursacher von verschiedenen Problemen wie Krämpfe (Waden), Bauchschmerzen, Verstopfung, Gelenk- und Knochenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und Migräne. Dr. Stone spricht sogar von einzelnen Fällen von Epilepsie, deren Ursache er auf Gase zurückführen und erfolgreich behandeln konnte.

Gleichgewicht von Säure und Basen im Körper

„Es gibt im menschlichen Organismus kaum ein Organ, Gewebe oder Funktionselement, das nicht durch Übersäuerung gestört oder geschädigt werden kann, und das nicht durch Entsäuerung wieder gebessert würde.“  Dr. med. Berthold Kern

 

Falls bei anhaltender Übersäuerung diese Basenreserven knapp werden und auch die Ausscheidungsorgane nicht alle überschüssigen Säuren ausschwemmen können, werden diese vom Blut ins Gewebe abgeschoben. So lagern sich Säuren in Muskeln, Sehnen, Gelenken ab und sind verantwortlich für verschiedene Beschwerden wie Rheuma, Entzündungen, chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Allergien, Karies und so weiter. Verschärft wird diese Situation durch Umstände wie:

  • Basische Stoffe, die durch den Stoffwechsel zu so genannten Säurespendern umgewandelt werden können, umgekehrt funktioniert dies nicht
  • Getränke wie Kaffee, Alkohol, Limonaden (allgemein Zucker) die in Säurebildung resultieren
  • Stress, der eine enorme Säurebildung fördert.

Du kannst das testen: Es gibt einen einfachen Test, den du selber machen kannst und damit herausfinden, wie dein Gleichgewicht ist: die Urinprobe. Das machst du am Morgen gleich nach dem Aufstehen mit einem pH-Indikatorpapier (erhältlich in Apotheken und Drogerien). Messungen über mehrere Tage erhöhen dabei die Aussagekraft. Willst du es genauer wissen, liefert dir ein Bluttest verlässlichere Werte.

 

Deine Nahrung bestimmt zum grössten Teil, wie gesund du bist. Übersäuerung ist eine der häufigsten und längerfristig schädlichsten Entwicklungen in deinem Körper! Jeder Vorgang im Körper wie die Atmung, Verdauung, Herz-/Kreislauf oder auch die Verbrennung in jeder einzelnen Zelle braucht einen ganz bestimmten, präzisen pH-Wert, um optimal ablaufen zu können. Nur kleinste Abweichungen muss der Körper sofort ausgleichen. Die bei praktisch allen Körperfunktionen frei werdenden Säuren werden mit Mineralien neutralisiert.

 

Der Körper kann zu viel Base teilweise in Säure umwandeln oder ganz einfach ausscheiden. Umgekehrt gilt das leider nicht. Daher wird Übersäuerung zu einem echten Problem und potentiert sich im Laufe der Zeit. Da lebenswichtige Organe und Funktionen geschützt werden müssen, bedient sich der Körper bei Basenreserven in Bindegeweben, dann Gelenkkapseln, Knochen, Knorpeln, Sehnen, Nervenscheiden und Muskeln.

 

Rheuma-, Gichterkrankungen, Arthrose, Osteoporose sind ganz typische Krankheitsbilder langfristiger Körperübersäuerung. Gallensteine haben offenbar auch immer etwas mit saurer Galle zu tun. Dazu kommt es bei Übersäuerung zu Verdauungsbeschwerden und Darmproblemen (die Darmflora reagiert sehr empfindlich auf pH-Wert im Darm) sowie Überlastung der Reinigungsorgane Leber und Nieren.

 

Was dem Körper seit Kindesalter angetan wird, sammelt sich und zeigt über die Jahre Wirkung.

Hole dir meine Unterstützung

Ich hoffe, ich kann dich mit diesem Artikel motivieren, mehr hinzusehen und besser hinzuhören, wenn es um deine Ernährung geht sowie in erster Linie ein anderes Verständnis für deine Verdauung zu entwickeln. 

 

Wie du in 3 Schritten deine richtige Ernährung für dich findest, das kannst du in diesem Artikel nachlesen. 

 

Streikt deine Verdauung ganz, Nahrungsergänzung und Medikamente scheinen aktuell deine einzige Alternative, dann kontaktiere mich. Ich kann dir einen Weg aufzeigen, wie du wieder zu mehr Vitalität, Wohlbefinden und einem positiven Leben kommen kannst. 

 

Herzliche Grüsse

Gertrud Keller

Polarity Therapie

KomplementärTherapeutin eidg. Dipl.

 

Übrigens: Du hast nur diesen einen Körper, der dich überall hin begleitet und nur eine Gesundheit. Es liegt wirklich an dir, wie du damit umgehst. Deshalb ist das...

...der Beginn eines neuen Gesundheitsbewusstsein.


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